Mittwoch, 8. August 2012

[Rezension] Bis ich dich wiedersehe



Taschenbuch: 299 Seiten
Verlag: Knaur (1. Mai 2006)
Sprache: Deutsch
Preis: 8,95€
Buchreihe: Nein



Wer hat nicht schon davon geträumt, dass es irgendwo auf der Welt einen Seelengefährten gibt, der zu einem gehört und den es zu finden gilt? Als Jonathan, Kunstexperte aus Bosten und Spezialist für die Gemälde eines geheimnisumwitterten russischen Malers, die Londoner Galeristin Clara zum ersten Mal sieht, glaubt er zunächst, dass nur die gemeinsame Leidenschaft für Kunst sie zusammengeführt hat. Doch bald fragt er sich, ob sie sich wirklich zum ersten Mal begegnen. Beide sind davon überzeugt, dass sie sich bereits kennen - wenn nicht aus diesem Leben, dann aus einem früheren...


Jonathan, nennst du dich immer noch so?


Ich weiß nicht, was ich mit diesem Buch anfangen soll. Nachdem ich die ersten hunderfünfzig Seiten gelesen hatte, war ich fest davon überzeugt dem Buch fünf oder weniger Punkte zu geben. Ich hatte eigentlich keine Hoffnung mehr, dass es zum Ende hin noch besser wird. Aber das wurde es. Zwar nicht überwältigend, aber irgendwie... überraschend. Ich wusste zuerst überhaupt nicht, was ich von diesem Buch erwarten sollte und war schon ein wenig enttäuscht. Aber so schlecht ist es gar nicht. Es ist wahrscheinlich nur einfach nichts für mich. Das Thema mit dem Wiedergeborenwerden ist irgendwie nicht so mein Ding. Ich glaube daran nicht wirklich und vielleicht hat es mir deshalb nicht gefallen. Der Schreibstil an sich ist auch eher unpersönlich und ich habe zu fast keiner der Personen eine engere "Bindung" aufgebaut. Ich fand keinen besonders sympathisch. Trotzdem ist das Buch irgendwie traurig und tragisch, aber doch geht die Hoffnung bis zum Ende hin nicht verloren. Die letzten Seiten konnte mich irgendwie doch noch davon überzeugen, dass Buch nicht als total schlecht abzutun. 
Ich mochte die Beschreibungen der Umgebung, die Natur und, dass es so viel um Kunst ging, fand ich eigentlich auch gut. Es war irgendwie mal eine Abwechslung zu dem, was ich sonst lese. Zu dem Maler um den es hier ging, konnte ich allerdings schon eine Bindung aufbauen. Das war aber auch der Einzige. 
Insgesamt kein schlechtes Buch, aber einfach nichts für mich.



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