Sonntag, 15. Juni 2014

[Rezension] Legend 2: Schwelender Sturm


Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Loewe(September 2013)
Sprache: Deutsch
Preis: 17,95€
Buchreihe: Ja, 2 von 3

Auf der Flucht vor der Republik schließen sich June und Day den Patrioten an, um Days Bruder zu retten und in die Kolonien zu entkommen. Doch die Patrioten fordern eine Gegenleistung: June und Day sollen Anden, den neuen Elektor, töten. Eine Tat, die all dem Unrecht und der brutalen Unterdrückung ein Ende bereiten könnte. Als June jedoch begreift, dass der neue Elektor ganz anders ist als sein Vorgänger, beginnt sie zu zweifeln: Was, wenn Anden einen neuen Anfang darstellt? Was, wenn politische Veränderung nicht unbedingt Tod, Vergeltung und Gewalt bedeuten muss? Was, wenn die Patrioten falsch liegen.

Neben mir schreckt Day aus dem Schlaf hoch. 

Nachdem mir der erste Teil der Reihe, den ich im März gelesen habe, so gut gefallen hat, dass ich danach sofort den zweiten Teil kaufen musste, habe ich es jetzt endlich geschafft, ihn auch zu lesen. Der zweite Teil knüpft direkt an den ersten an und es ist nur knapp eine Woche vergangen. Die Geschichte geht sofort total spannend und interessant weiter und man hat sozusagen keine Zeit zwischendrin mal durchzuatmen. Es gibt wieder zwei Handlungsstränge, eben einmal aus Days und aus Junes Sicht. Ich mag beide Charaktere immer noch total gerne und kann ihre Gedanken und Handlungen ziemlich gut nachvollziehen. Es werden auch noch ein paar neue Charaktere eingeführt, die ich auch wirklich interessant finde. Es gab auch ein paar Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Deswegen bin ich jetzt auch wirklich gespannt auf den letzten Teil (der ja zum Glück schon nächsten Monat rauskommt) und kann mir im Moment noch nicht so richtig vorstellen, wie es denn ausgeht. Ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf.

Das ENDE. Oh mein Gott, was sollte das denn? Ich war wirklich total geschockt als ich gelesen habe, dass Day sterben wird. Damit habe ich einfach überhaupt nicht gerechnet. Ich dachte, dass gerade, wo Eden freigelassen wurde, alles irgendwie einigermaßen gut wird, aber das wäre ja zu schön gewesen, um wahr zu sein... Trotzdem mag ich es eigentlich immer, wenn es irgendwelche "Schocker" in Büchern gibt, die die Geschichte manchmal einfach komplett umwerfen. Days Reaktion auf die Nachricht konnte ich auch echt gut verstehen, obwohl es mich ein bisschen genervt hat, dass er June nicht einfach erzählt hat, was wirklich los ist... Sonst war der oben erwähnte Charakter, den ich eigentlich wirklich gerne mochte, Anden war. Am Anfang stand ich ihm auch eher skeptisch gegenüber, aber dann tat er mir richtig leid irgendwie und am Ende war ich dann froh, dass es sich doch noch ein bisschen zum Guten wendet für ihn. Den Tod von Kaede fand ich jetzt nicht soo schlimm, es war zwar schon traurig, aber ich mochte den Charakter eigentlich von Anfang an nicht so richtig. 

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