Samstag, 16. Juni 2012

[Rezension] Die Teeprinzessin



Taschenbuch: 445 Seiten                   
Verlag: cbj
Sprache: Deutsch
Preis: 8,95€
Buchreihe: Nein


 Als Junge verkleidet, schifft sich die 15-jährige Betty Henningson nach Kanton ein, um dort eine Teelieferung entgegenzunehmen. Als entdeckt wird, dass sie ein Mädchen ist, muss sie in Kalkutta von Bord und schlägt sich nach Darjeeling durch. Dort trifft sie ihre große Liebe, den jungen Teehändler John Francis Jocelyn, wieder. Seine Mutter, eine ehemalige chinesische Hofdame, regiert die chinesische Teemafia - und die ist hinter dem Tee her, den Betty erworben hat ...


Ping, ping, ping, ping. Das Klopfen des Silberhammers klingelte in ihren Ohren, noch bevor sie die Augen aufgeschlagen hatte.


Letztens erst habe ich geschrieben, dass ich mit dem Buch irgendwie nicht weiterkomme, das aber nicht daran läge, das es mir nicht gefiel. Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher. Zu der Zeit war ich wahrscheinlich so ca. auf Seite 200 und dachte, dass es bestimmt noch spannender wird. Da hatte ich mich aber getäuscht. Zuerst hat es irgendwie ewig gedauert, bis sie endlich in See gestochen ist, oder kam das nur mir so vor? Natürlich ist die Geschichte trotzdem gut und  nachdem sie ihre Heimat verlassen hat, kann ich fast die ganze Zeit gut nachvollziehen, wie und warum Betty sich verändert und eher unscheinbar wird. Irgendwie ist es auch traurig wie sie sich von ihrem besten Freund entfernt, weil dieser mir am Anfang sehr sympathisch war. 
Worauf ich eigentlich hinauswollte, ist aber, dass ich mich mit dem Schreibstil nicht so richtig anfreunden kann. Die Handlung ist absolut super, aber an manchen Stellen einfach zu stark oder zu wenig ausgearbeitet. Manchmal vergehen zum Beispiel in ein paar Sätzen Monate und manchmal werden aber drei Tage in zwanzig Seiten beschrieben. Das ist etwas irritierend.
Der Schreibstil war irgendwie nicht so mein Fall. Es war irgendwie eher "schwer" zu lesen, also nicht so locker und leicht, wie das eigentlich gerne habe... 
Das Einzige, was mich irgendwie zum Weiterlesen angeregt hat, war der liebe Francis und die Geschichte, wie es denn mit dem Tee weitergeht.
Im letzten Viertel des Buches wurde der Leser jedoch meiner Meinung nach nur noch gründlich durcheinander gebracht, weil viele kleine Komponenten zu genau beschrieben wurden. Am Ende bin ich nicht mehr so richtig durchgestiegen.



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