Freitag, 21. Dezember 2012

#1

Hallo ihr Lieben!

Ich hatte schon vor längerer Zeit die Idee von einer neuen "Reihe", die ich anfangen wollte, wusste aber weder eine richtige Beschreibung - jetzt eigentlich immer noch nicht, deswegen der unkreative Titel - noch wusste ich, wie konnte ich mich dazu überwinden, dazu etwas zu schreiben. 
Aber jetzt ist es soweit. Ich weiß nur leider nicht, wie ich es erklären oder einleiten soll. (Einleiten, wirklich? -.-)
Nein, darum soll es aber nicht gehen. Ich versuche es einfach mal zu erklären. In den letzten Jahren sind ja immer mehr Dystopien erschienen und sie sind ja dazu da, um auf bedenkliche Entwicklungen der Gegenwart aufmerksam machen und vor deren Folgen warnen (Wikipedia). Und ich finde irgendwie, dass diese Probleme, die angesprochen meistens, aufgrund der Liebesgeschichte, kaum beachtet werden. (Ich weiß nicht, ob das in den Erwachsenendystopien anders ist, hab ja noch keine gelesen.) Erst habe ich darüber nachgedacht, meine Meinung zu allen Problemen etc. in einen Post zu stopfen, aber ich denke das lasse ich jetzt. 
Heute möchte ich mal mit der ersten Dystopie anfangen, die ich gelesen habe und wahrscheinlich wisst ihr jetzt schon von welchem Buch ich spreche. 


Ja, es geht um "Die Tribute von Panem". Ich will gleich mal am Anfang sagen, dass ich nicht wirklich viel Ahnung von Politik oder ähnlichem habe. Dass ich jedoch einfach mal das aufschreibe, was mir dazu einfällt. Und falls jemand die Trilogie noch nicht gelesen hat, dann möchte ich ihn hiermit vorwarnen, dass der Post Spoiler enthalten kann ;).
Es geht hauptsächlich um die Diktatur, die totale Überwachung, die damit einhergeht, und die riesige Kluft zwischen Arm und Reich. 
Und ich meine eine Diktatur haben wir nicht mehr. Doch ich denke, dass wir das gar nicht richtig zu schätzen wissen, weil wir eben nicht wissen, wie es ist. Und wenn man nicht weiß, wie etwas ist, kann man es sich auch nicht vorstellen. Das ist mir auch noch in "Die Bücherdiebin" aufgefallen. Das spielt ja zur Zeit des Dritten Reiches. Ich finde, dass es noch einmal etwas Anderes ist, wenn man weiß, dass das wirklich passiert ist. Und es ist einfach so schrecklich, wenn man aufpassen muss, was man sagt und aufpassen muss, mit wem man gesehen wird und mit wem man spricht. Also eigentlich grundsätzlich immer aufpassen muss. Da wird man doch irgendwann Paranoid, oder? 
Dann noch zum zweiten großen Thema. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird ja auch mehr als deutlich in den Büchern. Während die Bürger im Kapitol für den größten Scheiß ihr Geld ausgeben und die im Distrikt 12 mit illegalem Jagen ums Überleben kämpfen. Aber ich denke, dass das ja auch im Moment wieder ein sehr aktuelles Thema auch bei uns ist. Da auch in Deutschland die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird. Und das ist ebenfalls sehr schlimm. Doch kann man dagegen überhaupt etwas machen? Kann es sein, dass die Menschheit daran scheitert? 

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