[Rezension] Verliere mich. Nicht.

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Verliere mich. Nicht | Laura Kneidl | Reihe #2 | 469 Seiten

INHALT

Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren...

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Doch wie soll es für sie beide eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

erster Satz

Ich starrte auf die zerkratzte Tür mit dem abgesprungenen Lack und zögerte, den Schlüssel herumzudrehen.

Meine Meinung

Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht so recht, wo ich bei dieser Rezension anfangen soll. Das Problem ist, dass sie, wenn ich sie vor einer Woche geschrieben hätte, noch etwas anders ausgefallen wäre. Vielleicht haben ja ein paar von euch gesehen, dass ich dem Buch in meinem Monatsrückblick und auf goodreads eigentlich 4,5/5 Punkten gegeben habe. Das Lesen hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht, ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und habe höchstens zwei Tage gebraucht.

Die Sache ist nur die… ich habe das Buch noch vor dem Erscheinungstermin gelesen und seitdem sind ein paar kritische Stimmen laut geworden, die ich beim Lesen nicht bedacht habe bzw. nicht bedenken konnte, aber jetzt nicht mehr ignorieren kann. Es ging dabei nicht um die Geschichte selbst (obwohl natürlich alles irgendwie miteinander zusammenhängt), sondern um die Repräsentation eines Charakters mit einer Angststörung (und PTBS). Dazu kann ich persönlich einfach nicht viel sagen, weil ich kaum etwas darüber weiß. 

Deswegen möchte ich in diesem Zuge einmal auf diese Rezension hinweisen. Ich möchte euch nicht abschrecken oder euch davon abhalten, das Buch zu lesen, weil es mir wie gesagt ansonsten echt gut gefallen hat, aber ich finde es wichtig, darauf aufmerksam zu machen.   

Mein ursprünglicher Grund, warum ich dem Buch keine 5/5 Punkte gegeben habe, war, dass ich Bücher, in denen die Charaktere nicht miteinander reden so, so, so satt habe. Es hat mehr als 2/3 des Buches gedauert, bis Sage endlich vernünftig mit Luca geredet hat und dann war immer noch nicht alles richtig geklärt. Und die Auflösung am Ende war auch... Das Problem wurde so lange aufgebauscht (obwohl aufgebauscht vielleicht nicht das richtige Wort ist, denn ist es ja ein wirklich ernsthaftes Problem), aber dafür wurde es zum Schluss dann doch etwas zu schnell und zu einfach gelöst.

Sonst hat mir wieder alles, was ich in Teil 1 mochte (Sage, den Unialltag, die Freundschaften mit April und Megan, Luca und auch alle anderen Freunde aus der Gruppe) auch hier wirklich gut gefallen und ich mag die Dilogie immer noch, aber jetzt weiß ich auch, dass sie mit Vorsicht zu genießen ist.

Bewertung

Wie gesagt... eigentlich hätte ich dem Buch 4,5/5 Punkten gegeben, aber eine Bewertung spare ich mir hier aus den oben genannten Gründen mal. 

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