Donnerstag, 14. April 2016

[Rezension] The Beast

The Beast | J. R. Ward | 508 Seiten | Reihe #14

Nothing is as it used to be for the Black Dagger Brotherhood. After avoiding war with the Shadows, alliances have shifted and lines have been drawn. The slayers of the Lessening Society are stronger than ever, preying on human weakness to acquire more money, more weapons, more power. But as the Brotherhood readies for an all-out attack on them, one of their own fights a battle within himself…

For Rhage, the Brother with the biggest appetites, but also the biggest heart, life was supposed to be perfect—or at the very least, perfectly enjoyable. Mary, his beloved shellan, is by his side and his King and his brothers are thriving. But Rhage can’t understand—or control—the panic and insecurity that plague him…

And that terrifies him—as well as distances him from his mate. After suffering mortal injury in battle, Rhage must reassess his priorities—and the answer, when it comes to him, rocks his world...and Mary’s. But Mary is on a journey of her own, one that will either bring them closer together or cause a split that neither will recover from...

Ants under the skin.

Es gibt so viel, was ich über dieses Buch sagen will. Ich habe mich sehr auf diesen Teil der Reihe gefreut, aber ich hätte niemals gedacht, dass ich es so sehr lieben würde. Nachdem mir der letzte Teil nicht so gut gefallen hat, habe ich meine Erwartungen irgendwie ein bisschen runtergeschraubt. 
Doch ich habe mich so sehr gefreut, die Charaktere in diesem Buch wieder zu treffen. Als erstes natürlich Mary und Rhage, aber auch alle anderen. Ich habe das Gefühl, dass sich J. R. Ward nicht nur mit der "Black Dagger Legacy"- Reihe, sondern auch mit der "Hauptreihe" wieder mehr auf die ursprünglichen Charaktere konzentrieren will. Ich habe einen Blogpost von ihr gelesen, in denen sie gesagt hat, dass sie die "originalen" Brüder vermisst. Das hat man hier auf jeden Fall bemerkt. 
Aber auch abgesehen davon gibt es so viele andere Handlungsstränge und die Bücher sind im Laufe der Zeit einfach komplexer geworden. Es geht nicht mehr nur um ein "Pärchen" und ihre Geschichte. Es spielen auch noch unzählige andere Dinge hinein. 
Was mir beim Lesen als erstes aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass J. R. Ward eine der wenigen Autoren ist, die tatsächlich Krisen in einer Beziehung aufgreift. Es wird auch mal darüber geschrieben, wie es ist, wenn man sich auseinander lebt, auch, wenn man sich immer noch lebt. Klar, geht es in diesen Büchern hauptsächlich um Liebe und neue Paarungen und darum, dass jeder seinen Seelenverwandten findet, aber J.R. Ward schafft es trotzdem, dass es nie langweilig wird. 
Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal den Spoilerteil eingefügt habe, es ist auf jeden Fall schon sehr lange her. Ich weiß aber auch nicht, wann ich das letzte Mal so viel Redebedarf bei einem Buch hatte.
Ich möchte gerne einmal auf alle einzelnen Handlungssträngen eingehen.

1. Mary und Rhage: habe ich ja eben schon kurz angeschlossen und ich muss zugeben, dass ich trotz allem ein bisschen Angst hatte, dass es nur eine weitere Geschichte wird, wie sie irgendwie die Grenzen überwinden, Mary doch schwanger wird und alle Probleme von selbst gelöst wurden--das hatte ich nämlich im letzten Teil--doch glücklicherweise war das nicht der Fall. Ich liebe die Geschichte um die beiden mit Bitty total. Das habe ich am Anfang auch überhaupt nicht kommen sehen und es ist einfach eine richtig coole Idee und ich habe mich total gefreut, sie zu mitzuerleben.

2. Layla und Xcor: ja, damit schlagen wir uns ja schon seit längerem herum und ich habe eine Weile gebraucht, um mich damit anzufreunden, aber inzwischen mag ich die beiden zusammen doch recht gerne. (Auch, wenn sie hier nicht eine Szene zusammen hatten). Layla hat endlich die Babys bekommen und Xcor wurde von der Bruderschaft gefangen genommen und stirbt bald? Ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht. Aber wie es aussieht, bekommen sie jetzt auch endlich ihr eigenes Buch!

3. Jo (ich habe den Nachnamen vergessen, aber diese Reporterin, die Mannys Schwester ist?): ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was sie für eine Rolle spielt. Zuerst dachte ich, dass es mal wieder nur darum geht eine andere Sichtweise zu zeigen, wie die Autorin es auch manchmal mit der Polizei macht, aber nein, offenbar war das nicht der Fall. Hier bin ich definitiv gespannt, wie es weitergeht.

4. V und Jane: ich bin nicht ganz sicher, ob das Absicht und ein versteckter Hinweis war, aber ich habe das Gefühl, dass ihre Geschichte auch noch einmal aufgegriffen wird. Vielleicht sogar schon im nächsten Buch? Ich kann es nicht so genau sagen. 

5. Assail: ich muss zugeben, ich mochte ihn am Anfang nicht wirklich, auch die Geschichte mit Marisol konnte mich da nicht umstimmen, aber in diesem Buch hat er es irgendwie geschafft, zu einem meiner Lieblingscharaktere zu werden. Ja, ich hätte auch niemals gedacht, dass das passiert. Zuerst habe ich mich bei ihm auch noch gefragt, was genau die Geschichte jetzt soll, aber die Szene, als er den Blutsklaven gefunden hat... woah. Darauf wäre ich niemals gekommen. Zwischendurch fand ich auch die Szenen zwischen ihm und Throe ziemlich amüsant und hätte auch kein Problem damit gehabt, dass sich zwischen ihnen etwas entwickelt, aber nach den Entwicklungen am Ende bin ich nicht mehr so sicher, ob das passieren wird. Ich weiß auch nicht, ob Marisol jetzt nochmal zurückkommt. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass sie noch so eine große Rolle spielt. Ich bin eher davon ausgegangen, dass sie nicht so lange wegbleibt, wenn sie immer noch wichtig ist oder dass er nicht mehr an sie denkt. Tja, ist jetzt beides der Fall. 

6. Overall plot: Scribe Virgin... ist tot? WTF Heißt das nicht, dass die ganze Welt irgendwie in sich zusammenfällt? Und was ist mit Omega und den Lessern? Sie haben so viele von ihnen umgebracht, da müsste doch erstmal Ruhe sein, oder? 

Also ja... ein verdammt gutes Buch! Ich bin immer noch ein bisschen geplättet...

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