Montag, 9. Juli 2012

[Rezension] Sternenschimmer





Gebundene Ausgabe: 572 Seiten
Verlag: Planet Girl (2011)
Sprache: Deutsch
Preis: 16,95€
Buchreihe: Ja, 1 von 3


 Ob die Sterne wussten, dass diese Nacht Mias Leben verändern würde? Sie erleuchteten den ganzen Himmel, als Iason mit den anderen Flüchtlingen auf der Erde landete. Jetzt steht er vor ihr. Eine dunkle Stille geht von ihm aus, doch seine graublauen Augen scheinen ins Innerste von Mia zu blicken. Augen mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs. Augen, in die sie hineinfällt. Sie lassen Mia vergessen, dass es eigentlich nicht sein kann: eine überirdische Liebe, die Welten überbrücken muss. Und jeder Tag, der vergeht, bringt den endgültigen Abschied näher. Denn Iason ist nur Gast auf der Erde. Auf seinem Heimatplaneten Loduun herrscht Krieg und Iason ist als Wächter vorbestimmt, sein Volk zu beschützen. 



Mich selbst aber ergriff eine merkwürdige innere Ruhe, während ich die Lider senkte und Abschied nahm. 



 Ich bin total begeistert von diesem Buch. Von Anfang an hat es mich in seinen Bann gezogen und mich begeistert. Das Buch ist in drei Teile gegliedert und beginnt mit dem Frühling (gerade zu dem Zeitpunkt, wenn die Kinder auf der Erde landen) und endet im Herbst.
Erstmal finde ich die Buchidee total toll. Die Vorstellung wie die Welt in der Zukunft bzw. nach der Klimaerwärmung aussehen könnte, fand ich total interessant. Ich kann mir zwar absolut nicht vorstellen, wie es ist die meiste Zeit des Tages unter eine Kuppel zu verbringen, aber es muss doch ziemlich grausig sein, oder? 
Die Kinder, um die Mia sich die größte Zeit lang kümmert, habe ich auch von Anfang an ins Herz geschlossen. Vorallem Tony und Iasons kleine Schwester Hope.  
Mia hat mir auch von Anfang an gut gefallen. Sie ist mir total sympathisch. Vor allem durch ihre Dickköpfigkeit ist sie mir zuerst eher negativ aufgefallen, aber eigentlich bin ich genauso. Es macht es irgendwie viel realistischer, dass die Charaktere nicht so perfekt sind und Fehler begehen. Dadurch hat das Buch auch einen großen Pluspunkt von mir bekommen. Auch Iasons Fassade, die mir zuerst ziemlich perfekt vorkam, brökelte nach einer gewissen Zeit und von da an mochte ich ihn erst recht gerne.  Er ist zum Teil genauso stur wie Mia und deshalb geraten sie oft aneinander, aber das fand ich auch nicht schlimm, eher sogar ziemlich gut. 
Es gibt auch noch so viel Nebencharaktere, die ich hier alle erwähnen könnte. Zu Beginn fand ich zum Beispiel Lena nicht so toll. Sie war mir zu aufgedreht und kam mir irgendwie so... künstlich vor. Ich fand es total unrealistisch, dass ein Mensch wirklich so sein könnte. Genauso wie Greta, mit der ich, als sie zuerst vorkam, auch nicht so viel anfangen konnte. Aber dann plötzlich (und ich weiß nicht genau, wann es war) waren plötzlich alle Charaktere perfekt. Wirklich super. Ich weiß nicht so recht, wie die Autorin es geschafft hat, dass sie sich innerhalb von einem Buch so sehr weiterentwickeln, aber das fand ich einfach toll. Wirklich klasse!
 Am liebsten würde ich sofort den nächsten Teil lesen, aber auf den muss ich wohl noch ein bisschen warten, denn im Moment gibt es noch so viele andere Bücher, die ich sehr, sehr gerne lesen würde. Der zweite Teil ist ja auch gerade erst rausgekommen, deshalb denke ich werde ich es irgendwie überleben noch ein wenig zu warten. 






Kommentare:

  1. Wuhuhu jemand freut sich dass ich wieder da bin!!! :DDD
    Dankeschööön<3
    Und ich liebe deinen Header und überhaupt deinen Blog und Sternenschimmer liebe ich auch *in einem Anfall von Sentimentalität die ganze Welt knuddel*

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  2. Achja und ich hoffe dass mit dem Leser werden hat endlich geklappt...*nach unten schiel* also bei mir siehts jetzt so aus als ob ich Follower wär..

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