Mittwoch, 29. Mai 2013

[Rezension] Black Dagger 9: Seelenjäger


Taschenbuch: 347 Seiten
Verlag: Heyne (2009)
Sprache: Deutsch
Buchreihe: Ja, 9 von 20
Preis: 7,95€


Als der Vampirkrieger Vishous in einem Kampf gegen die untoten Lesser schwer verletzt wird, liefert man ihn, noch bevor die Bruderschaft der Black Dagger ihn aufspüren kann, in ein von Menschen geführtes Krankenhaus ein. Im St.-Francis-Hospital rettet Doktor Jane Whitcomb dem Vampir mit einer Notoperation das Leben. Kaum schlägt er die Augen wieder auf, weiß Vishous mit unumstößlicher Sicherheit, dass Jane die Eine ist, die Frau seines Lebens. Doch ihr seine Liebe zu gestehen, erscheint unmöglich. Denn Jane ist ein Mensch, und Vishous' Vergangenheit holt ihn immer wieder ein. Als die Jungfrau der Schrift auch noch den Entschluss fasst, Vishous zum Primal zu machen, dem Mann, der eine neue Generation von Vampiren zeugen soll, steht die Liebe des grausamsten Kriegers der Black Dagger zu seiner Lebensretterin endgültig auf dem Spiel...


» Nimm ihn einfach mit, Jane. «


Ich habe das Buch wieder total schnell gelesen und es hat mir gut gefallen, aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die Geschichte ein bisschen ausgelutscht ist. Also auch nicht so wirklich. Es hat mir ja gefallen, aber es ist schon teilweise immer das gleiche. Klar, die Charaktere sind anders und es gibt ja auch noch Randhandlungen, die auch wirklich interessant sind. Vielleicht liegt es auch am Protagonisten, Vishous war mir jetzt die ganze Zeit nicht sooo sympathisch. Dafür mag ich aber Jane. 
Trotzdem war es interessant etwas über die Geschichte bzw. Vergangenheit von Vishous zu erfahren, weil ich damit irgendwie überhaupt nicht gerechnet habe. Es war auch "noch mal" cool, alles aus Janes Sicht zu sehen, weil sie halt so medizinische oder auch rationale Gedanken hatte und mit diesem ganzen Vampirkram einfach überhaupt nichts anfangen konnte. 
Es hatte aber auch ein bisschen was von Shades of Grey bzw. von so 'nem Sadomasodings oder wie auch immer man das nennt, was mich irgendwie ein bisschen gestört hat und dann diese Primalsache und ich bin gespannt, wie sie es schaffen diese Hürden zu überwinden. Wenn sie es denn schaffen. Davon gehe ich aber eigentlich aus. 
Der Teil hat mir insgesamt wieder nicht ganz so gut gefallen, aber ich freue mich trotzdem auf den nächsten!



Dienstag, 28. Mai 2013

[Rezension] Looking for Alaska


Taschenbuch: 221 Seiten
Verlag: speak (2007)
Sprache: Englisch
Buchreihe: Nein
Preis: 7,95€


BEFORE, Miles "Pudge" Halter's whole existence has been one big nonevent, and his obsession with famous last words has only made him crave the "Great Perhaps" even more. He heads off to the sometimes crazy, possibly unstable, and anything-but-boring world of Culver Creek Boarding School, and his life becomes the opposite of safe. Because down the hall is Alaska Young. The gorgeous, clever, funny, sexy, self-destructive, screwed-up, and utterly fascinating Alaska Young, who is an event unto herself. She pulls Pudge into her world, launches him into the Great Perhaps, and steals his heart.


The week before I left my family and Florida and the rest of my minor life to go to boarding school in Alabama, my mother insisted on throwing me a going-away party. 


Ich bin schon wieder so spät dran, weil ich es "so lange" vor mir hergeschoben habe, die Rezension zu schreiben. Ärgert mich ja schon wieder, weil ich jetzt nicht mehr so genau weiß, was ich schreiben soll. Es hat bei mir irgendwie, obwohl es nur 221 Seiten hat, ziemlich lange gedauert, es zu lesen. In der Zeit, in der ich es aber gelesen habe, hat es mir echt gut gefallen, aber ich konnte nicht so richtig darin abtauchen, wie ich das bei Büchern gerne habe.
Aber trotzdem ist das Buch wirklich gut. Es ist ja mega gehypt. Nicht gerade jetzt auf den Blogs, aber auf Tumblr. Ich bin jetzt nicht direkt enttäuscht, weil ich immer versuche den Hype nicht an mich ranzulassen, aber eben auch nicht total überwältigt. 
Pudge war mir echt sympathisch genauso wie sein Kumpel. Er hieß jetzt im englischen Buch "The Colonel" also weiß ich nicht genau, wie das im Deutschen ist. Die anderen Charaktere sind mir auch total ans Herz gewachsen. 
Die Aufteilung des Buches, das BEFORE und AFTER, hat mir auch gut gefallen, weil es mal etwas Anderes ist. Ich wusste auch bis zu einem bestimmten Punkt nicht, was denn passiert, dass es ein vorher und nachher gibt. Das war auch gut. Also es ist jetzt doch nicht so viel von dem Gespoilertem zu mir durch gedrungen und darüber bin ich richtig froh. Ich weiß nicht, wie es gewesen wäre, wenn ich das schon vorher gewusst hätte, aber es hätte auf jeden Fall einen Unterschied gemacht. 
Ich kann das Buch empfehlen, auch es auf Englisch zu lesen, weil die Sprache doch relativ einfach zu verstehen ist. 



Sonntag, 26. Mai 2013

Wochenrückblick #2

Hallöchen!

Ich habe ein ziemlich erfolgreiches Lesewochenende hinter mir, was auch irgendwie mal wieder nötig ist, nachdem ich die letzte Woche nicht so viel gelesen habe. Looking for Alaska hat mich fast eine Woche gekostet, was aber nicht daran lag, dass es schlecht war - eher das Gegenteil -, aber ich war halt nicht so in Lesestimmung. Deswegen bin ich froh, dass ich jetzt schon ein Buch beendet und bei dem anderen schon fast auf Seite 100 bin. Aber darum soll es ja jetzt gehen ;)


Mein Bruder und ich hatten Lust die Harry Potter weiterzugucken. Ich wollte ja eigentlich erst die Bücher lesen, aber in der Bücherei sind die immer ausgeliehen und dann dachte ich: Na ja, egal. Dann gucke ich jetzt eben erstmal "nur" die Filme. Der dritte Teil hat mir wieder wirklich gut gefallen.


Serientechnisch habe ich auch nicht sooo viel geschafft. Ich habe noch ein paar Folgen Rizzoli & Isles und Vampire Diaries geschaut. Mit der zweiten Staffel von Rizzoli & Isles bin ich jetzt fertig und freue mich sehr, weil ich danach nämlich den dritten Teil der Buchreihe lesen möchte. (UND ich möchte die zweite Game of Thrones Staffel anfangen, unbedingt :D)
Dann natürlich, wie könnte es auch anders sein, das Fußballspiel. Was sagt ihr dazu, dass Bayern gewonnen hat? Ich war ja eher für Dortmund, aber mir war klar, dass Bayern gewinnt. Obwohl es ja dann am Ende doch relativ knapp war. Oder interessiert euch das so überhaupt gar nicht? Mich interessiert es auch nicht so richtig, aber meine Familie ist so fußballverrückt, dass mir nichts Anderes übrig bleibt als mich wenigstens ein bisschen damit zu beschäftigen.


Neue Musik gab es diese Woche irgendwie ziemlich, ziemlich viel, aber ich suche wieder nur ein paar Lieder raus.


Donnerstag, 23. Mai 2013

[Rezension] Numbers: Den Tod im Blick


Taschenbuch: 363 Seiten
Verlag: Carlsen (2010)
Sprache: Deutsch
Preis: 8,95€
Buchreihe: Ja, 1 von 3


Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn sie markiert den Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird.  
Also meidet Jem Menschen. Doch dann lernt sie Spinne kennen - und ist glücklich, zum ersten Mal. Bis bei einem Trip zum Londoner Riesenrad etwas Schreckliches passiert: Um sie herum haben alle dieselbe Zahl...


Es gibt bestimmte Orte, wo wir uns rum treiben.


Nur als kleine "Warnung" vorne weg: Ich bin eigentlich gerade überhaupt nicht in Rezischreibstimmung, aber ich habe Angst, dass, wenn ich sie nicht gleich schreibe, zu viel verloren geht und das wäre ja noch schlimmer als eine mehr oder weniger misslungene Rezi. Aber nur, weil ich gerade nicht total begeistert bin, heißt das ja nicht, dass ich mir keine Mühe gebe ;)
Ich habe ja schon ziemlich viel gutes über das Buch gehört und habe mich daher auch darauf gefreut. Und dann habe ich ein paar Seiten gelesen und dachte so: Was ist das denn? Was ist mit der Sprache los? Damit, dass es hier so eine extreme Jugendsprache gibt, habe ich wirklich überhaupt nicht gerechnet und das hat dem "Lesegenuss" dann schon einen ziemlichen Dämpfer verliehen. Ich bin irgendwie einfach so ein, der es überhaupt nicht leiden kann, wenn ein Buch nicht vernünftig geschrieben ist. Und hier hat mich das wirklich extrem gestört. 
Dabei ist die Idee so toll, doch das hilft dem Buch leider auch nicht richtig. Die Umsetzung.. weiß ich auch nicht. Ich bin nicht so hundertprozentig davon überzeugt. Es war ganz nett. Die Geschichte war mir aber irgendwie zu oberflächlich und ich mochte die Protagonistin nicht wirklich. Ich konnte sie zwar verstehen, aber dann auch wieder nicht und das war so ein ewiger Zwiespalt, dass es mich am Ende einfach nur noch genervt hat. 
Das Ende war dann wieder besser, aber so richtig viel raushauen konnte es dann auch nicht. Meine Beschreibung hier ist jetzt wahrscheinlich viel negativer als die Bewertung. Als ich das Buch gerade fertig gelesen hatte, wollte ich es auch erst noch besser bewerten, aber jetzt, wo ich darüber nachgedacht habe, hat sich das geändert. 
Das Buch ist ja auch der erste Band einer Trilogie, aber irgendwie doch eine abgeschlossene Geschichte und ich werde den zweiten Band wohl eher nicht lesen.



Mittwoch, 22. Mai 2013

Die Sache mit den Buchreihen

Hey, ihr Lieben!
Ich bin heute irgendwie in Plauderlaune und habe ziemlich viel Zeit bzw. es ist ja langes Wochenende und ich bin irgendwie ziemlich kaputt. Ich bin froh, dass ich jetzt ein paar Tage habe, um mich zu erholen. Ist es nicht irgendwie komisch, dass es nicht besser wird, obwohl ich keine Klausuren mehr schreibe? Ich habe vorhin Numbers ausgelesen und danach habe ich mir Gedanken darüber gemacht, dass ich damit schon wieder ein Buchreihe angefangen habe. Und ich habe gefühlte hundert angefangen Buchreihen. Ich habe ja auch eine Übersicht (klick). Im Moment sind es (glaube ich) 21. Bei der Übersicht sind noch nicht mal alle dabei. Ist das nicht krass? Davon sind 10 wirkliche Reihen und die anderen sind alle Trilogien. Ich mag ja Trilogien, aber mittlerweile hat es irgendwie überhand genommen, oder? Bei meinem Buchkaufrausch letzten Monat habe ich ja schon ziemlich viele Bücher gekauft und da waren auch viele erste Teile von Reihen bei. Wenn ich Bücher kaufe, gebe ich immer alle Bücher aus meiner Wunschliste bei eBay ein und nehme dann die, die ich am günstigsten bekommen. Bei den Büchern, die ich gekauft habe, waren dann wieder neun erste Bände von Reihen dabei und davon habe ich jetzt zwar schon vier gelesen, aber das macht es auch nicht wirklich besser, weil es ja dadurch nur mehr wird. 
Und nachdem mir das aufgefallen ist, habe ich mal meine Wunschliste durchgeguckt und die ist echt ziemlich lang. Doch es sind nur circa 10-15 Einzelbände dabei. Da war ich echt geschockt. Also es kommen ja schon Unmengen an neuen Büchern raus, aber, dass es echt so viele Reihen oder Trilogien sind, hätte ich nicht gedacht. 
Zumindest habe ich mir jetzt vorgenommen, dass ich erst mal eine gewissen Zahl an Reihen abschließen muss, bevor ich neue anfange. Irgendwann verliere ich nämlich den Überblick und das will ich nicht, weil die Bücher dafür zu gut sind. Ich werde jetzt wohl gezielter einkaufen und nur noch Folgebände kaufen oder Einzelbände. Hoffentlich. Doch ich denke eigentlich schon, dass das funktioniert. Ich schätze, sonst verliert man irgendwann den Überblick bzw. eine Reihe aus den Augen, was wirklich traurig wäre. 



Habt ihr euch darüber auch schon mal Gedanken gemacht? Wie viele Buchreihen habt ihr angefangen und wie geht ihr damit um? :)

Montag, 20. Mai 2013

Wochenrückblick #1

Hallöchen!
Es ist immer noch der gleiche Tag für mich, aber nicht für euch und das ist irgendwie komisch, weil ich normalerweise nie so viele Post an einem Tag schreibe. Mir war irgendwie so danach (auch mal) einen Wochenrückblick einzuführen und darin über andere Dinge als Bücher zu reden, nämlich Musik, Filme und Serien. Ich liebe Musik und Filme und würde gerne ein bisschen darüber erzählen. Und auch sonst einfach über Dinge schreiben, die mir so einfallen. 


Jetzt fange ich mit dieser Reihe an und habe irgendwie nicht so richtig etwas zu erzählen. Ich habe nur zwei Filme geguckt und sonst nur Serien.


Es hat ewig gedauert bis ich es geschafft habe endlich Pitch Perfect zu gucken, was ich im Nachhinein natürlich überhaupt nicht verstehen kann, aber das ist ja ziemlich häufig so. Dann haben wir Sonntagabend noch spontan Iron Man 3 geguckt (Deshalb kommt der Post auch erst heute).



Sonst habe ich noch die erste Staffel 90210 beendet, die ich aber schon mal gesehen habe. Danach habe ich die Serie irgendwie nicht mehr fortgeführt und deshalb wollte ich die erste Staffel noch mal gucken bis ich mit der zweiten anfange. Sonst habe ich nur die ersten Folgen der vierten Staffel von Vampire Diaries geguckt, die mir aber leider nicht soo gut gefallen haben. Ich bin mal gespannt auf die nächsten und hoffe, dass es noch besser wird.


Musiktechnisch war ein bisschen mehr los. Ich habe relativ viele Lieder vom 90210 Soundtrack gehört, dabei habe ich mal wieder ein paar Schätze entdeckt. Zwei davon kannte ich irgendwie schon mehr oder weniger, habe mich aber nicht so richtig damit beschäftigt (Nickelback und Snow Patrol).

Crack the Shutters - Snow Patrol


Outlines - All Time Low



I'll be your breeze - Andrew Belle


Old Old Fashioned - Frightened Rabbit


Gotta be somebody - Nickelback

Joa, das wars dann auch schon wieder. Falls euch noch eine Kategorie einfällt, könnt ihr mir die ja gerne schreiben!

Freitag, 17. Mai 2013

[New in] Looking for Alaska

Hallöchen, ihr Lieben!
Heute ist schon nach zwei Tagen das Buch angekommen, was ich bestellt habe. Und ich habe mich natürlich mega gefreut. Es ist ja jetzt irgendwie auch das letzte Buch, das irgendwie neu ist. Es ist ja, glaube ich, 2008 erschienen. Also schon ziemlich lange her. Ich hatte mir ja vorgenommen, dieses Jahr jeden Monat ein englisches Buch zu lesen und das hier wäre dann meins für den Mai. Ich freue mich sehr darauf, es zu lesen. Und wenn es mir gefällt, (wovon ich aber eigentlich ausgehe) werde ich danach wohl auch noch die anderen Bücher von John Green lesen. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf und werde es wohl gleich nach Numbers anfangen. Habt ihr schon Bücher von John Green gelesen oder bin ich die Einzige, die dem Hype noch nicht so verfallen ist? ;)




BEFORE, Miles "Pudge" Halter's whole existence has been one big nonevent, and his obsession with famous last words has only made him crave the "Great Perhaps" even more. He heads off to the sometimes crazy, possibly unstable, and anything-but-boring world of Culver Creek Boarding School, and his life becomes the opposite of safe. Because down the hall is Alaska Young. The gorgeous, clever, funny, sexy, self-destructive, screwed-up, and utterly fascinating Alaska Young, who is an event unto herself. She pulls Pudge into her world, launches him into the Great Perhaps, and steals his heart.

Mittwoch, 15. Mai 2013

[Rezension] Dark Canopy



Gebundene Ausgabe: 524 Seiten
Verlag: Script5 (März 2012)
Sprache: Deutsch
Preis: 18,95
Buchreihe: Ja, 1 von 2


Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr ...


Ich hatte immer behauptet, der erste Percent, der in meinen Wurfradius tritt, würde ihn nicht lebend verlassen.


Ich weiß nicht, was ich schreiben soll. Meine Euphorie hat sich eigentlich gelegt, aber ich weiß es trotzdem nicht. Ich wollte extra warten nur hat mir das auch nicht geholfen.
Ich habe versucht nicht so hohe Erwartungen zu haben, weil das ja meistens nach hinten losgeht, aber so richtig hat es hier leider nicht geklappt (Nicht, dass das schlimm gewesen wäre. Es hat mir immer noch echt gut gefallen). 
So, also. Die Welt, die Jennifer Benkau erschaffen hat, ist wirklich absolut überzeugend. Düster und doch so realistisch. Am Anfang habe ich mich gefragt, warum ich nicht sofort einen Zugang zum Buch gefunden habe, weil die Idee und die Umsetzung einfach total super sind. Mein Problem war irgendwie die Protagonistin, Joy, die ziemlich gefühlskalt ist. Aber es hat sich trotzdem gut lesen lassen und als ich dann einmal drin war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Das Buch hat mich echt um ein paar Stunden Schlaf gebracht - doch das war es absolut wert. 
Die anderen Charaktere, zum Beispiel Matthial war mir am Anfang total sympathisch, was sich im Laufe des Buches aber relativ schnell gelegt hat :D (Ich verrate natürlich nicht, warum). Die paar Kapitel in denen er "erzählt" hat, haben mich fast gestört, aber sie gehören nun mal dazu und sie sind auch gut geschrieben und gehören einfach zur Geschichte, aber es ist halt irgendwie blöd, wenn man den Erzähler nicht mag. 
Mit Néel konnte ich ja zuerst auch nichts anfangen, aber das lag daran, dass er so unnahbar war und ich ihn überhaupt nicht einschätzen konnte. Doch es hat nicht wirklich lange gedauert, bis ich ihn wirklich gerne mochte. 
Ich finde auch, dass der Konflikt zwischen dem, was Joy als Rebellin "gelernt" und geglaubt hat und den Erfahrungen, die sie im Laufe des Buches macht wirklich gut dargestellt sind. Ich konnte das alles total gut nachvollziehen und mir wäre es bei vielen Dingen wahrscheinlich nicht anders ergangen. Zu der Zeit habe ich mich auch besser mit Joy angefreundet und ich konnte ihre Handlungen usw. immer besser nachvollziehen. 
Das Ende ist irgendwie total überraschend. Also ich weiß nicht, ob ich da die Einzige war, die überrascht wurde, aber damit habe ich einfach überhaupt nicht gerechnet. Ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen, aber ich schätze da muss ich erstmal warten, bis ich wieder Geld habe...
Ich wollte nicht zu viel erwarten und wurde zum Glück auf ganzer Linie überrascht und gefesselt und ach, das Buch hat es mir einfach total angetan. Ich kann es nur empfehlen. Vor allem, weil es mal etwas Anderes ist(, was vielleicht auch daran liegen könnte, dass es in Großbritannien spielt und nicht in Amerika!)




Dienstag, 14. Mai 2013

[Ich lese...] Numbers 1: Den Tod im Blick





Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn sie markiert den Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird. 
Also meidet Jem Menschen. Doch dann lernt sie Spinne kennen - und ist glücklich, zum ersten Mal. Bis bei einem Trip zum Londoner Riesenrad etwas Schreckliches passiert: Um sie herum haben alle dieselbe Zahl...

Samstag, 11. Mai 2013

[Rezension] Vampire Academy I: Blutsschwestern


Taschenbuch: 303 Seiten
Verlag: Lyx (2009)
Sprache: Deutsch
Preis: 12,95€
Buchreihe: Ja, 1 von 6


Die Vampire Academy ist eine Schule für junge Vampire und ihre Beschützer. Auch die siebzehnjährige Rose - halb Mensch, halb Vampir - wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite stehen zu können, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Seit Lissas Eltern bei einem Autounfall den Tod fanden, besteht zwischen Rose und Lissa eine besondere Verbindung. Kurz darauf kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der gut aussehende Wächter Dimitri, der ihr Nachhilfestunden geben soll. 


Ich spürte ihre Angst, noch bevor ich ihre Schreie hörte.


Das ist mal wieder so ein Buch bei dem ich mir vorher nicht den Klappentext durchgelesen habe. Ich wusste nur, dass es um ein Internat geht und, keine Ahnung, ich habe ziemlich viel gutes über die Reihe gehört, hatte aber trotzdem Angst, dass es so eine typische Internatsgeschichte wird. War bzw. ist es aber nicht. Es geht zwar auch oder schon wieder oder was auch immer um Vampire, aber die Reihe hat es wirklich geschafft das alles in ein neues Licht zu rücken. Es ist diesmal nämlich nicht so, dass der/die Protagonist/in eine neue Schülerin oder ein neuer Schüler auf der Schule ist und alles neu lernen muss und so. 
Es ist auch nicht so eine, ich weiß auch nicht, wie ich das nennen soll, fröhliche, nette Geschichte, aber irgendwie ist die hier eher düster und das passt wirklich gut zu dem Vampirkram. Also, wenn ihr versteht, was ich meine. Ich bin ja irgendwie mehr so der Fan von den Vampiren, die noch etwas Gefährliches an sich haben und nicht so komplett harmlos sind. 
Rose, die Protagonistin, hat mir auch wirklich gut gefallen. Sie ist sehr lebhaft und hat ein ziemlich loses Mundwerk, was aber irgendwie ziemlich witzig ist. Trotzdem kann sie auch ernst sein und das hat mir echt gut gefallen. Sie wirkt dadurch auch echt authentisch. 
Vor dem Schreibstil bzw. der Sprache hatte ich ja ein bisschen Angst, weil viele gesagt haben, dass total viel Jugendsprache darin vorkommt, die echt nervig ist. So, wie bei House of Night. Und bei House of Night hasse ich die Jugendsprache. Doch nachdem ich hier das erste Kapitel gelesen habe, dachte ich so: Hä? Wo ist denn bitte die Jugendsprache? Also es ist jetzt auch nicht so, dass es total hochtrabend und gebildete Sprache wäre, aber es hat mich überhaupt nicht gestört. Die Sprache hat mir sogar ziemlich gut gefallen. 



Donnerstag, 9. Mai 2013

[Ich lese...] Dark Canopy






Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr ...

[Rezension] Demonica 1: Verführt



Taschenbuch: 441 Seiten
Verlag: Lyx (2011)
Sprache: Deutsch
Preis: 9,99€
Buchreihe: Ja, 1 von 5


Die Dämonenjägerin Tayla Mancuso wird verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert, das von Dämonen geleitet wird. Obwohl sie Erzfeinde sind, rettet Eidolon, der attraktive Chefarzt der Klinik, Tayla das Leben. Der Dämon weckt eine nie gekannte Leidenschaft in ihr, und auch Eidolon fühlt sich zu der heißblütigen Jägerin hingezogen. Doch die Kluft ihrer Feindschaft erscheint unüberwindlich. Denn Tayla hat gute Gründe, alle Dämonen abgrundtief zu hassen...


Der Dämon ist ein Prinz der Luft und kann sich in verschiedene Gestalten verwandeln, unsere Sinne für eine gewisse Zeit verwirren; doch seiner Macht sind Grenzen gesetzt - er vermag uns in Schrecken zu versetzen, aber verletzen kann er uns nicht.


Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich zu viele neue Serien anfange, was mich selbst auch ein bisschen stört. Hier war es irgendwie wieder schwierig in die Geschichte hereinzukommen, aber dann war es so: BAM. Ernsthaft. Das hatte ich irgendwie nicht erwartet. Ich hatte gar nichts erwartet. Ich hatte mal wieder den Klappentext nicht gelesen. 
Es ist total super. Die Charaktere sind richtig klasse. Tayla ist total interessant und man möchte die ganze Zeit erfahren, was in ihrer Vergangenheit passiert ist. Genauso wie Eidolon (ja, der Name ist komisch). Aber auch die ganzen Charaktere darum herum haben unglaublich viel Potential. Genauso wie die ganze Handlung total spannend ist und ich einfach richtig gespannt bin, wie es weitergeht. Und weil das Ganze so umfangreich ist, war es eben am Anfang ziemlich schwer rein zu kommen. 
Der Schreibstil und die Länge des Buches finde ich ziemlich perfekt. 440 oder so. Es ist zwar auch "nur" so ein Erotikbuch für zwischendurch, aber ich bringe es irgendwie nicht übers Herz dem Buch weniger als fünf Herzen geben. Es hat mich einfach total begeistert. Ich habe erst überlegt, ob ich 4,5 gebe, weil ich es ja sein könnte, dass die nächsten Teile noch besser sind, aber das fände ich dann irgendwie unfair. Deshalb fünf. Fünf, was mich selbst überrascht, weil ich eigentlich nicht damit gerechnet habe, dass es so gut und spannend ist. Ich bin auch total begeistert und kann es irgendwie kaum erwarten den nächsten Teil zu lesen. Ich kann ihn mir aber noch nicht kaufen, weil ich erst mal die anderen Bücher lesen muss. 





Dienstag, 7. Mai 2013

[Rezension] Das Buch der Schatten: Flammende Gefahr


Taschenbuch: 253 Seiten
Verlag: cbt (2012)
Sprache: Deutsch
Preis: 7,99€
Buchreihe: Ja, 4 von 7


Morgan ist geschockt: Mit einer klaffenden Wunde im Hals ist Hunter die Klippe hinuntergefallen. Hat er den Sturz in den eiskalten Fluss überlebt? Der Gedanke, womöglich für den Tod eines Menschen verantwortlich zu sein, lastet sehr auf Morgan. Doch nicht nur das - Cal gesteht ihr, dass er genau wie sie von den Woodbanes abstammt und davon schon sein ganzes Leben lang gewusst hat. Warum hat er sie angelogen? Als sich Morgan in ihrem Hexenzirkel nicht mehr sicher fühlt, sucht sie entschlossen nach Antworten.


Schneeflocken und Graupel fegten um meine Wangen.


Oh, Gott. Es ist jetzt schon wieder so lange her, dass ich das Buch gelesen habe (vier Tage, was eigentlich nicht so viel ist, aber seitdem habe ich schon ein anderes Buch ausgelesen). Ich habe ein bisschen Angst, dass ich nicht mehr alles rein bringen kann, was ich "erzählen" wollte. Also der Teil hat mir bis jetzt von allen am besten gefallen. Er war wirklich unglaublich gut. Im letzten Teil hat es ja schon eine Wendung gegeben, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe, aber hier ist es noch viel extremer. Ich hatte zwar schon etwas in die Richtung geahnt. Also eigentlich gar nicht. Ich hatte nur in irgendeiner Rezension mal gesagt, dass ich den männlichen Hauptcharakter Cal nicht wirklich leiden kann und jetzt weiß ich auch, warum. Ich will nicht zu viel verraten. 
Was ich an diesen Büchern total mag, ist, dass man überhaupt keine Ahnung hat, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt. Es kann einfach alles passieren und ich werde ständig überrascht. Es macht wirklich total Spaß die Bücher zu lesen und es stört mich auch nicht wirklich, dass sie alle "nur" 250 Seiten haben. Trotzdem ist es meiner Meinung nach eher etwas für zwischendurch also nichts so Tiefgründiges. Aber nach dem Buch habe ich trotzdem eine Zeit lang gebraucht, um mich zu "beruhigen". Es macht einem aber jetzt nicht so zu schaffen, dass man tagelang an nichts Anderes denken kann. Joa. So. Das war es, glaube ich, sogar schon, was ich sagen wollte. Die Reihe kann ich immer noch nur empfehlen. Sie ist wirklich super, auch, wenn ich mit der Wiccatradition und so weiter nichts mehr anfangen kann. Am Anfang fand ich es ja noch interessant, aber es stört auch nicht. 




 
Design by Mira Dilemma.