Mittwoch, 3. Juli 2013

[Rezension] Manisch


Taschenbuch: 412 Seiten
Verlag: Goldmann (2008)
Sprache: Deutsch
Preis: 8,95€
Buchreihe: Nein


Olivia Corscadden hat den Täter gesehen, davon ist der Psychologe Matthew Denison überzeugt. Sie ist die einzige Zeugin, die einzige Hoffnung, den Serienkiller zu fassen, der im ehrwürdigen Ariel College von Cambridge Todesangst verbreitet. Auch sein letztes Opfer, wieder eine junge Studentin, die man starr vor Entsetzen neben der Leiche ihrer Freundin fand, spricht kein einziges Wort. Denison muss ans Licht holen, was die junge Frau offenbar mit aller Macht verdrängt. Nur dann kann der "Schlächter von Cambridge", wie die Presse ihn nennt, gefasst werden. Doch je mehr Denison erfährt, desto schrecklicher wird sein Verdacht...


Matthew Denison hatte den Eindruck, gleich vor Übelkeit ohnmächtig zu werden.


Am Anfang hatte ich ein paar Probleme, um in die Geschichte hineinzukommen, weil ich die ganzen Namen gar nicht zuordnen konnte. Aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass das für Thriller normal ist. Vor allem, weil es ein Einzelband ist und deshalb müssen ja erstmal alle Verdächtigen und Detectives usw. vorgestellt werden.
Die Geschichte, die erzählt wird fand ich am Anfang ganz interessant, habe aber nicht verstanden, was das jetzt so genau mit den Morden zu tun hat. Es wird zum Beispiel sehr genau auf den Freundeskreis der ermordeten Studentinnen eingegangen, was ja auch Sinn gemacht hat, aber andererseits waren es mir am Anfang ein paar zu viele Informationen  und mir haben irgendwie die Thrillerelemente gefehlt. 
Doch ab einem bestimmten Punkt, vielleicht ab Seite 200, gab es so viele Wendungen und Wirrungen, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Ich habe die letzten 200 Seiten in einem Stück durchgelesen, weil ich einfach unbedingt wissen MUSSTE wie das Buch ausgeht.
Es war absolut krank und beängstigend, aber es hat mir total gut gefallen. Ich habe es ja ehrlich gesagt ein bisschen vor mir hergeschoben das Buch zu lesen und es steht deshalb schon ziemlich lange auf meinem SuB, aber es ist wirklich toll. 
Am Ende bin ich gar nicht mehr darüber hinweggekommen, wie sich alles entwickelt hat und habe noch Stunden später darüber nachgedacht. 
Ich finde ja die Thriller, in denen der Mörder am Ende nicht geschnappt wird so krank und beängstigend. Hier hat es dem Buch aber nur noch das Sahnehäubchen aufgesetzt, wenn man das so sagen kann.
Ich kann das Buch echt nur empfehlen!



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 
Design by Mira Dilemma.