Sonntag, 17. März 2013

[Rezension] Alles ist mir nicht genug



Taschenbuch: 250 Seiten
Verlag: cbt (2007)
Sprache: Deutsch
Preis: 6,95€
Buchreihe: Ja, 3 von 15



Winter in New Yorks Luxusviertel: Für den perfekten Teint machen Serena und Blair einen Abstecher in die Karibik. Serenas Motto in diesen Tagen: »Alles ist mir nicht genug!« Erst wickelt sie Popstar Flow um ihre manikürten Finger, dann lässt sie ihn gelangweilt fallen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Das Los trifft ? Aaron! Das einzige männliche Wesen, das Serenas Reizen nicht erliegt.Warum? Weil Aaron heimlich Blair anbetet. Vergeblich. Denn Blair kocht vor Wut über ihren Ex-Freund Nate. Das brave Baby an seiner Seite soll ihre Nachfolgerin sein? Nate ist der totale Loser. Er weiß es nur noch nicht ... 
Dass kein pikantes Detail verloren geht, dafür sorgt Gossip Girl, die anonyme Beobachterin der New Yorker Luxus-Szene. Genüsslich erzählt sie allen Klatsch und Tratsch von Blair, Serena und ihren Freunden, die alles haben, was man sich nur wünschen kann, und trotzdem gegen die Probleme Normalsterblicher nicht gefeit sind.



» Wenn sie ein Stück größer wäre, könnte er sein Kinn auf ihren Möpsen ablegen «, lästerte Blair Waldorf, die ihren Exfreund Nate Archibald beim Engtanz mit Jennifer Humphrey beobachtete, einer etwas zu kurz geratenen, dafür aber umso vollbusigeren Neuntklässlerin, wegen der Nate sie vor ein paar Wochen unerfindlicherweise abserviert hatte.



Vom letzten Buch war ich ja nicht so begeistert, aber trotzdem ergab sich der Zufall, dass es das Buch gerade in der Bücherei gab als ich dort war. Es ist fast ein Jahr her, seitdem ich den letzten Teil gelesen habe, aber es ist mir überhaupt nicht schwer gefallen, mich wieder in die Geschichte hineinzufinden. Das liegt aber daran, dass alle wichtigen Charaktere schon in der Serie vorkommen. 
Bei diesem Buch waren mir die Charaktere irgendwie sympathischer und auch die Geschichte hat mir besser gefallen. Ich liebe immer noch die Welt, die hier geschaffen wird, die irgendwie teilweise doch anders ist als die Serie. Es war mal wieder sehr schön in diese Welt einzutauchen und so konnte ich das Buch innerhalb von drei Tagen durchlesen. Dadurch merkt man natürlich auch, dass es eher etwas für zwischendurch ist, aber das muss ja auch mal sein. 
Ich finde in den Büchern kommt Serenas Charakter besser raus als in der Serie, da ist sie mir eigentlich zum Teil sehr sympathisch. Sogar sympathischer als Blair. Das ist in den Büchern ganz anders. Das gute ist auch, dass manch andere Personen, die in der Serie irgendwie zum Teil etwas langweilig und platt beschrieben werden, hier ein paar mehr Charakterzüge bekommen. Damit meine ich jetzt Vanessa und Nate. Dan ist mir hier zum Beispiel auch ziemlich unsympathisch und ich kann nicht so richtig etwas mit ihm anfangen. 
Und trotz der "vielen" Kritikpunkte hat mir das Buch wieder gut gefallen. Immerhin so gut, dass es vier Sterne bekommt. Ich kann nicht genau beschreiben, woran das liegt. Vielleicht daran, dass ich mit deutlich niedrigeren Erwartungen ran gegangen bin als an das vorige Buch, weil ich wusste, dass es mir nicht so gut gefallen hat. 
Der Schreibstil ist wieder locker und leicht mit Umgangssprache, die teilweise etwas störend ist, aber das ist sie meinetwegen immer. Es passt aber zu den Charakteren irgendwie. 





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