Montag, 15. Oktober 2012

[Rezension] Die Chemie des Todes




Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: rororo (August 2007)
Sprache: Deutsch
Preis: 9,99€
Buchreihe: Ja, 1 von 4



David Hunter war der beste forensischer Anthropologe Englands, bis ein tragischer Unfall sein Leben für immer veränderte. Aber der Tod lässt David einfach keinen Frieden...


Ein menschlicher Körper beginnt fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen.


Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich aus der Übung gekommen bin, was das Rezensionenschreiben angeht. Bescheuert, ich weiß. Als könnte man geübt darin werden. Es ist doch jedes Mal das Gleiche :p. Weil ja eben jedes Buch unterschiedlich ist. 

Ich war überrascht darüber, dass ich gleich nachdem ich die ersten zwei Kapitel gelesen hatte, unbedingt weiterlesen wollte. Also es war irgendwie fesselnd und spannend. Auch der Hauptcharakter David Hunter war mir sehr sympathisch.
Ich hatte auch zwischendrin ein wenig Angst, dass es nicht so gut ist, das Buch abends zu lesen, weil es vielleicht zu spannend sein könnte. Das war auch an manchen Abenden als ich noch mal aufstehen und ins Bad gehen musste, manchmal ganz schön beängstigend irgendwie. Ich bin sowieso ein sehr schreckhafter Mensch und kann nicht abends durch ein dunkles Haus gehen. Aber das hat ja nichts mit dem Buch zu tun.
Ich hatte irgendwie zwischendurch Angst, dass die Geschichte irgendwie vorhersehbar ist, weil ich die ganze Zeit einen Verdächtigen hatte, aber das war zum Glück überhaupt nicht so. Es gab gleiche mehrere Überraschungen, was mir wirklich gut gefallen hat.
Ich habe ja einen großen Teil also so knapp 130-140 Seiten gestern Abend an einem Stück gelesen und das war wahrscheinlich auch ganz gut so, weil das Ende wirklich sehr, sehr spannend war und ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Also ich habe ja schon andere Bücher von Simon Beckett gelesen, die mir nicht so gut gefallen haben. Also Tiere fand ich zwar noch besser als Voyeur, aber beide konnten mich nicht so begeistern, wie dieser Band es getan hat.
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen und es war so "der perfekte Schreibstil". Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll, aber er war auf eine gewisse Weise intelligent. Also nicht, dass es schwer zu lesen war, es war trotzdem noch locker und flüssig. Man hat auch an sich ziemlich viel über die Arbeit von David Hunter erfahren. Also er ist ja forensischer Anthropologe, d. h. er untersucht Leichen. (Das klingt jetzt bestimmt abartig, aber das fand ich auch irgendwie interessant :D)

Alles in allem kann ich es nur empfehlen !



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