Mittwoch, 19. Oktober 2016

[Rezension] The Complete Maus

The Complete Maus | Art Spiegelman | 297 Seiten
INHALT

Combined for the first time here are Maus I: A Survivor's Tale and Maus II - the complete story of Vladek Spiegelman and his wife, living and surviving in Hitler's Europe. By addressing the horror of the Holocaust through cartoons, the author captures the everyday reality of fear and is able to explore the guilt, relief and extraordinary sensation of survival - and how the children of survivors are in their own way affected by the trials of their parents. A contemporary classic of immeasurable significance.

Meine Meinung

Ich hatte immer das Gefühl, dass alle die über Graphic Novels sprechen auch über „Maus“ sprechen. Es wurde von so vielen Stimmen hoch gelobt und ich wollte es deswegen auch unbedingt lesen, aber die Thematik ist nicht gerade leichte Bettlektüre und ich muss immer erst in einer gewissen Stimmung sein, um Geschichten aus dieser Thematik lesen zu können. Deswegen lag es erstmal ein halbes Jahr bei mir zu Hause bevor ich es dann jetzt in die Hand genommen habe. 
Das gute an Graphic Novels ist bei mir, dass ich, egal wie schwer oder belastend das Thema ist, keinerlei Probleme habe in die Geschichte hineinzufinden. Dabei haben mir jedoch auch die Zeitsprünge—es gab Teile, die in der Gegenwart und Teile, die in der Vergangenheit gespielt haben. Das hat sehr dabei geholfen ein besseres Bild der Charaktere zu bekommen, was ich auch besonders toll fand, weil ich in Graphic Novels oft das Problem habe, dass mir die Charaktere trotzdem irgendwie fremd bleiben.  
Das war hier zwar leider auch teilweise noch so, was auch der Grund dafür ist, dass ich bei der Bewertung einen halben Punkt abgezogen habe, aber vielleicht liegt das auch einfach an mir. Es gab trotzdem genug Szenen, die mich wirklich berührt haben. Sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. In der Gegenwart gab es einige Szenen zwischen Vater und Sohn, die mir wirklich das Herz gebrochen haben, die mir auch aus privatem Umfeld ziemlich bekannt vorkamen.
Es hat mich außerdem ein bisschen an einen Comic erinnert, den wir in der Schule zum 1. Weltkrieg gelesen haben und ich finde, diese Graphic Novel (oder wenigstens einige Ausschnitte) sollte auch im Unterricht gelesen werden. Vielleicht wird es das ja sogar schon. Es hat mich auf jeden Fall sehr beeindruckt und ich freue mich, es endlich gelesen zu haben.

Bewertung

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