Dienstag, 24. März 2015

[Rezension] Leichenraub


Titel: Leichenraub
Originaltitel:
Autor: Tess Gerritsen
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 334
Erscheinung: Juli 2010
Taschenbuch: 9,95€
Themen: Medizin, Ripper, Verrat
Buchreihe: Ja, 7 von 10
Bewertung: 3,5 von 5

                     Inhalt                     

Julia Hamill ist schockiert. Die menschlichen Gebeine, die sie im Garten gefunden hat, stammen von einer jungen Frau. Eine pathologische Untersuchung ergibt, dass sie ermordet wurde – und zwar vor zweihundert Jahren. Wer ist die Tote, wer hat sie heimlich verscharrt? Julias Neugier führt sie in die Vergangenheit Bostons, zur medizinischen Fakultät der Universität und zu dem Medizinstudenten Norris Marshall, der hofft, einen gefährlichen Frauenmörder zu stellen – und seine einzige Zeugin in höchste Gefahr bringt…

                 Erster Satz                 

Liebste Margaret, 
ich danke Dir für Deine freundlichen Zeilen, in denen Du mir so aufrichtig Dein Beileid zum Tod meiner geliebten Amelia aussprichst.

                Meine Meinung                

Ich mochte die Idee hinter diesem Buch sehr. Es geht ja wie gesagt, um Überreste, die gefunden haben, die eigentlich fast zweihundert Jahre alt sind und dann um die Zeit um 1830 und eine Reaper, der in Boston sein Unwesen treibt. Es wird also immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her gesprungen. Solche Bücher mag ich eigentlich echt gerne und obwohl ich damit hier nicht gerechnet habe, hat mir der Anfang doch echt gut gefallen. Die ersten zweihundert Seiten habe ich einem Rutsch gelesen und war echt positiv überrascht. Ich wusste am Anfang gar nicht, dass es gar nicht wirklich um Rizzoli & Isles geht, sondern um eine ganz "eigene" Protagonistin. Maura Isles kommt nur einmal kurz im ersten oder zweiten Kapitel vor. Allerdings hat sich das Ganze am Ende in eine etwas andere Richtung entwickelt, die mir leider nicht mehr so gut gefallen hat. Ich kann nicht so genau sagen, warum. Na ja, eigentlich schon, aber dann würde ich spoilern... (Ich kann mit diesem ganzen Wiedergeburts/Verbindungszeug einfach nichts anfangen. Kann ja sein, dass es das gibt, aber ich finde es in Büchern meistens einfach nur nervig.) Jedenfalls hat es für mich am Ende etwas nachgelassen und ich lese dann doch lieber wieder ein Buch, das mehr um die beiden Protagonistinnen geht. 

                  Bewertung                 

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