Sonntag, 26. Oktober 2014

[Rezension] Mythos Academy 6: Frostkiller


Titel: Frostkiller
Originaltitel: Killer Frost
Autor: Jennifer Estep
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 400
Erscheinung: Oktober 2014 (ivi)
Broschiert: 16,99€ 
Themen:  Mythologie, Liebe, Krieg
Buchreihe: Ja, 6 von 6
Bewertung: 4 von 5

                     Inhalt                     

»Mein Name ist Gwen Frost. Für viele bin ich vielleicht nicht mehr als das komische Gypsymädchen. Doch sie haben sich geirrt - ICH habe mich geirrt. Ich bin Gwen Frost, Nikes Champion. Und ich weiß, was ich zu tun habe.«

Kennt ihr das, wenn im Leben alles auf einen bestimmten Moment hinauszulaufen scheint? Wenn man von einer Göttin erwählt wurde und von dunklen Vorahnungen heimgesucht wird, dann macht einem ein solcher Moment vor allem eins: Angst. Doch ich kann es mir nicht leisten, schwach zu sein. Nicht mehr. Denn Loki und seine Schnitter holen zum finalen Schlag aus...

                 Erster Satz                 

»Das ist unsinnig.«

                Meine Meinung                

Ich habe mich wirklich sehr auf das Ende dieser Reihe gefreut. Einerseits, weil ich die Geschichte wirklich gerne mag und andererseits auch, weil ich ein winziges bisschen froh war, dass sie zu Ende geht. Versteht mich nicht falsch, ich wollte das Lesen jetzt nicht hinter mich bringen oder so, aber nachdem mir der fünfte Teil schon nicht mehr so gut gefallen hat, stand ich dem hier einfach ein bisschen skeptischer gegenüber. Die ersten drei-vier Teile haben mir ja noch richtig, richtig gut gefallen, und auch, wenn der Showdown und so weiter hier schon cool gemacht und auch spannend war, konnte es mich einfach nicht mehr so richtig packen. Nicht so sehr wie in den ersten Bänden. Ich fand es jetzt nicht direkt vorhersehbar und ich will auch nicht sagen, dass ich mich beim Lesen gelangweilt hätte oder so, aber die Bindung, die ich dachte zu den Charakteren zu haben, war irgendwie nicht mehr so richtig vorhanden. Was wirklich schade ist, aber auch nicht zu ändern. Ich fand schon gut wie alles gelöst wurde, aber teilweise war es, meiner Meinung nach, auch ein bisschen unrealistisch beziehungsweise ein bisschen zu viel des Guten. 

                     Spoiler                    

Zum Beispiel mochte ich es sehr, dass eigentlich so gut wie alle Charaktere aus den vorigen Teilen noch einmal aufgetaucht sind. Sogar Logans Exfreundin. Ich mochte, dass Metis und Nickamedes mehr oder weniger zueinandergefunden haben. Genauso wie das Selbstopfer ganz am Ende. Damit habe ich nämlich (als einziges) nicht gerechnet. 
ABER irgendwie ist mir alles ein bisschen zu glatt gelaufen... Grandma wird entführt, Kerze wird geklaut, Wirkung der Kerze wird umgekehrt, Oma wird gerettet oder der sozusagen vorfinale Kampf gegen Vivian. Das kam mir irgendwie auch ziemlich vorhersehbar vor. (Vielleicht liegt das aber auch an mir.) Aber es ist außer Sergei (an den mich leider Gottes gar nicht mehr richtig erinnern konnte), niemand (von den Hauptpersonen) gestorben. Was natürlich einerseits gut war - und es sind ja auch schon genug Leute gestorben - aber in so einem großen Kampf, wo sie ja eigentlich zurücklagen, fand ich das wirklich unrealistisch. 
Und als aller letztes mochte ich Logan und Gwens Beziehung auch nicht mehr so gerne. Irgendwie war es nicht mehr so wie am Anfang (was ich ja auch verstehen kann, nach allem, was passiert ist), aber, wenn man sich mal daran erinnert, wie das ganz am Anfang angefangen hat, ist mir der Humor irgendwie ein bisschen verloren gegangen. Ich fand es zwar gut, dass er am Anfang des Buches immer noch ein wenig distanziert war, aber am Ende hat sich das dann irgendwie mehr oder weniger alles erledigt und das war auch irgendwie... unpassend. 
Na ja, es hat mir trotzdem gefallen und obwohl ich einige Kritikpunkte habe, mag ich die Reihe immer noch ziemlich gerne, was auch für die Bewertung irgendwie ausschlaggebend war.

                  Bewertung                 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 
Design by Mira Dilemma.