Freitag, 3. Oktober 2014

[Rezension] Make it count: Gefühlsgewitter




Titel: Make it count: Gefühlsgewitter
Originaltitel:
Autor: Ally Taylor
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 291
Erscheinung: März 2014 (freytag)
Taschenbuch: 9,90€ 
Themen:  erste Liebe, Trauer, Verlust
Buchreihe: Ja. 1 von 4
Bewertung: 4,5 von 5 

                     Inhalt                     

Als Katie Dillen begegnet, verändert sich alles. 
Er ist wie ein Magnet, der sie unwiderstehlich anzieht. 
Und das, obwohl Katies Leben erst wenige Wochen zuvor seinen Sinn verloren hat.

Als ihr Vater unerwartet stirbt, zieht Katie widerwillig zu ihrer Mutter in die Kleinstadt Oceanside. An ihrem ersten Tag in der Oceanside High verfällt sie Dillen Walker mit Haut und Haaren: seiner mysteriösen Aura, diesem undurchdringlichen Blick und diesen Augen, die wie Nordlichter am Nachthimmel strahlen. 
Dillen ist abweisend und unnahbar und doch taumelt sie in einen Strudel aus Zuneigung und Zurückweisung. Während Katie sich in ihrem neuen Zuhause fühlt, wie der einzige Fehler im Bild, wird ihr smarter Stiefbruder Andrew nach und nach zu einem engen Vertrauten. Er ist der Bruder, den Katie sich immer gewünscht hat - wären da nicht immer wieder diese zweideutigen Anspielungen.

Hin- und hergerissen zwischen Träumen und Wahrheit, verliert sich Katie in den Wirrungen aus Anziehung und Leidenschaft, bis die Realität sie auf einen Schlag einholt...

                 Erster Satz                 

Passiert ist es vor knapp drei Wochen.

                Meine Meinung                

Ich habe mich so sehr darauf gefreut, dieses Buch zu lesen. Und jetzt habe ich es endlich getan. Es war anders, als ich es erwartet habe, aber das bedeutet nicht, dass es mir nicht gefallen hat. Es hat mir gefallen. Sehr sogar. Es war eine wirklich tolle und tiefgründige Geschichte, die sogar noch tiefgründiger war, als ich erwartet hatte. Ich hatte eigentlich eher eine lockerleichte Sommerlektüre erwartet (die es teilweise auch war, aber eben nur teilweise). Die Protagonistin Kat(i)e mochte ich von Anfang an. Ich konnte ihren Charakter total gut nachvollziehen. Außerdem fand ich es toll, wie ihre Gefühle beschrieben wurden, weil es irgendwie mal etwas anderes war. Sonst mochte ich auch Andrew ziemlich gerne. Dillen auch, aber erst später. Am Ende gab es ein paar wirklich krasse Wendungen, mit denen ich nie gerechnet hätte und es war wirklich spannend und packend und ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht. (Wahrscheinlich habe ich es deswegen gleich an einem Tag ausgelesen.)
Trotzdem gibt es ein klitzekleines Aber. Der Grund, warum es keine vollen fünf Punkte bekommen hat, ist, dass ich trotz der tollen Charaktere und den Gedanken, die ich fast immer nachvollziehen konnte, die Personen an sich nicht so richtig greifen konnte. Ich habe mit ihnen mitgefühlt, ja. Ich habe sogar an einer Stelle weinen müssen (nicht so ganz extrem, aber ein paar Tränen sind schon geflossen). Aber trotzdem waren sie immer noch ein kleines bisschen... entfernt. Ich weiß nicht, wie ich das genau beschreiben soll. Es ist jedoch nicht das erste Buch, bei dem das so ist. Alles in allem, ändert es aber natürlich nichts daran, dass ich es wirklich sehr mochte.

                  Bewertung                 

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