Sonntag, 5. Oktober 2014

[Rezension] Die Bestimmung: Letzte Entscheidung


Titel: Die Bestimmung 3: Letzte Entscheidung
Originaltitel: Allegiant
Autor: Veronica Roth
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 506
Erscheinung: März 2014 (cbt)
Taschenbuch: 17,99€ 
Themen:  Krieg, Rebellion, Liebe
Buchreihe: Ja. 3 von 3
Bewertung: 3,5 von 5 

                     Inhalt                     

 Tris und Four haben sich endlich ihre Liebe gestanden. Doch der Aufstand hat begonnen und es herrscht Krieg zwischen den Fraktionen. Als die Unbestimmten angegriffen werden, ist es Tris' Aufgabe, sie zu retten. Ihre Entscheidung bedeutet jedoch, Four zu verlassen und sich mit dem Feind zu verbünden.

                 Erster Satz                 

Ich gehe in meiner Zelle im Hauptquartier der Ken auf und ab, ihre Worte hallen mir noch in den Ohren.

                Meine Meinung                

Dieses Buch macht mich irgendwie ein bisschen fertig. Nicht, wegen des Endes, ich mochte das Ende sogar, sondern weil ich einfach so im Allgemeinen einfach überhaupt keinen Bezug mehr zu den Charakteren oder der Geschichte an sich hatte. Ich habe den ersten Teil ja noch wirklich gerne gelesen. Er hat auch 5 von 5 Punkten damals bekommen. Den zweiten habe ich vor circa einem Jahr gelesen und er hat nur noch 4 von 5 bekommen. Ich hatte eigentlich gehofft, dass mir dieser wieder besser gefällt und ich wirklich sehr gespannt darauf. Eigentlich mag ich es bei Dystopien immer am liebsten am Ende zu erfahren, wie alles angefangen hat, beziehungsweise wie dann alles ausgeht. 
Hier war das aber leider nicht so. Ich mochte zwar die Auflösung und so an sich schon. Das war echt ein interessante Idee und auch interessant, etwas darüber zu reden, aber irgendwie war er genauso wie der zweite Teil, der mir ja schon zu... merkwürdig und unstrukturiert war, wenn nicht sogar noch schlimmer. Teilweise wusste ich auch gar nicht mehr, wer welche Charaktere waren und konnte mich auch kaum noch an die Handlung aus dem zweiten Teil erinnern. Ich mochte Tris und Four beide nicht mehr so wie am Anfang. Es hat mich zwar nicht gestört, dass das Buch jetzt aus beiden Perspektiven geschrieben wurde, aber ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass diesen Teil alle nur aufgrund des Endes nicht mochten. Was ich irgendwie bescheuert fand. Und jetzt weiß ich, dass einfach an der Geschichte und Handlung an sich liegt. Vielleicht. Ich kann nur sagen, dass ich froh bin, diese Trilogie beendet zu haben und werde sie vermutlich wohl nie wieder in die Hand nehmen...

                  Bewertung                 

Kommentare:

  1. Mir hat auch das Ende gefallen, bloß im Gegensatz zu dir fand ich die Auflösung schrecklich. Das hat für mich gewirkt, als wollte die Autorin eine ganz neue Story in die alte packen wollte, was für mich gar nicht ging... :(

    Liebe Grüße
    Maura

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    1. Oh, echt? Also, dass ich sie mochte, heißt jetzt auch nicht unbedingt, dass ich begeistert war, aber wenn ich ehrlich bin, hatte ich auch irgendwie etwas anderes erwartet.

      Liebe Grüße :)

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  2. Ich muss sagen, mir ging es während dem lesen des letzten Teils ähnlich.
    Mit dem Ende hatte ich kein Problem, mich hat Fours Perspektive viel mehr gestört! Man konnte ihn und Tris kaum unterscheiden (ausser durch den Namen am Anfang des Kapitels). Das fand ich total schade, da es doch irgendwie unterschiedliche Charaktere sind?
    xx
    Rin

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    1. Ja, das stimmt. Im Nachhinein ist mir auch aufgefallen, wie sehr sich Four eigentlich verändert hat - aber nicht zum Guten...

      Liebe Grüße (:

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