Donnerstag, 9. Oktober 2014

[Rezension] Blutbraut


Titel: Blutbraut
Originaltitel:
Autor: Lynn Raven
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 735
Erscheinung: Oktober 2011 (cbt)
Taschenbuch: 14,99€ 
Themen: Liebe, Hexerei, Vampire
Buchreihe: Nein
Bewertung: 4 von 5 

                     Inhalt                     

  Fort nur fort von hier!,
ist Lucinda Moreiras einziges Bestreben, nachdem sie entführt und auf das Anwesen von Joaquín de Alvaro gebracht wurde - dem nächtigen jungen Magier, dessen Blutbraut sie werden soll und der für sie alles Böse zu verkörpern scheint.
Doch je näher sie Joaquín kennenlernt, desto mehr gerät das Bild, das Lucinda von ihm hatte, ins Wanken und stürzt sie in ein Wechselbad der Gefühle...

                 Erster Satz                 

Die Kondome knisterten in meiner Gesäßtasche.

                Meine Meinung                

Ich war so unglaublich gespannt auf dieses Buch. Irgendwie war ich nämlich überzeugt, dass alle es richtig gut fanden. Mittlerweile ist mir auch klar geworden, dass das nicht stimmt. Wahrscheinlich war das Problem einfach, dass ich etwas richtig, richtig Gutes erwartet habe. Es war gut, ja, aber es hat mich nicht total umgehauen. Und es hätte definitiv keine 735 Seiten für diese Geschichte gebraucht. Ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass alles ganz anders verläuft und es war auch abwechslungsreich und es gab ein paar Wendepunkte mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte, aber trotzdem war es irgendwie... zu lang. Und obwohl es so lang war und man eigentlich genug Zeit hatte, um eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, hat es bei mir nicht so wirklich funktioniert. Ich mochte Lucinda am Anfang zwar noch ziemlich, aber dann im Laufe der Geschichte, als immer mehr Dinge aus der Vergangenheit ans Licht gekommen sind, ging sie mir ein bisschen auf die Nerven. Ich konnte einfach an sich nicht viel mit ihr anfangen. Was natürlich schade war. Am Anfang mochte ich auch Cris noch... aber na ja, dann im Laufe der Zeit nicht mehr. Allerdings mochte ich Rafael und ich mochte, dass Joaquín wirklich zeitweise ziemlich böse war und nicht nur so dargestellt wurde, dass er Dinge getan hat, die mich teilweise schockiert haben und dass er eben nicht der Held/Antiheld war, der sich die ganze Zeit zusammenreißt, um das Mädchen nicht zu verletzen. Ich mochte auch den Schreibstil und die Kulisse und die Idee. Es war schon irgendwie klischeehaft, hatte aber auch viele neue Aspekte an sich. Alles in allem mochte ich es, aber ich bezweifle, dass es in meinem Gedächtnis bleiben wird oder ich das Bedürfnis haben werde, es noch einmal in die Hand zu nehmen.

                  Bewertung                 

Kommentare:

  1. Ich habe bisher erst ein Buch von der Autorin gelesen (ein weiteres liegt noch auf dem SuB) und das konnte mir so gar nicht zusagen. Ich bin nicht einmal sicher, ob ich es überhaupt beendet habe xD
    Aber wenn mir das Buch, das bei mir noch auf dem SuB liegt (Der Kuss des Kjer) wider Erwarten doch gefallen sollte, werde ich dann wohl auch Blutbraut lesen ;)

    Liebe Grüße
    Maura

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    1. "Der Kuss des Kjer" ist ja auch das einzige Buch, das mich von der Autorin noch interessieren würde. Aber wahrscheinlich nur, weil ich irgendwo gelesen habe, dass es ein bisschen so ist wie "Die Beschenkte".

      Liebe Grüße :)

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  2. Also mir persönlich hat das Buch ja sehr gefallen!
    Zuerst habe ich ein wenig gezögert mir dieses Buch zu zu legen, da dieser erste Satz mich ein bisschen abgeschreckt hat. Aber ich habe es jetzt nicht bereut es mir doch gekauft zu haben!
    Ganz Liebe Grüße

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    1. Ja, der erste Satz ist tatsächlich etwas... aber er hat ja so an sich eigentlich gar nichts mit der Geschichte zu tun.
      Ich war insgesamt ja eher enttäuscht

      Liebe Grüße :)

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