Dienstag, 5. August 2014

[Rezension] Weit weg und ganz nah


Taschenbuch:  508 Seiten
Verlag:  rowohlt (Mai 2014)
Sprache: Deutsch
Preis: 14,99€
Buchreihe: Nein

Einmal angenommen...

...dein Man hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Und du bist zu arm, um ihrem Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt, dass es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher...
Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit deinen Kindern am Straßenrand - und genau der Mann, dem das Geld gehört, bietet an, euch mitzunehmen. Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips erzählen, was du getan hast?
Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesen Mann verliebst?

Ed Nicholls trank gerade im Kreativraum mit Ronan Kaffee, als Sidney hereinkam.

 Einerseits liebe ich es Rezensionen über Bücher zu schreiben, zu denen ich noch keine einzige gelesen oder gesehen habe, andererseits ist es auch irgendwie ein komisches Gefühl. 
Ich würde dem Buch gerne mehr als vier Punkte geben, aber da mir der Anfang nicht so gut gefallen hat, habe ich mich doch "nur" für vier entschieden. Das Buch an sich und der Schreibstil haben mir aber wieder sehr gut gefallen. Es hat sich total gut lesen lassen, aber es hat eine Weile gedauert, bis man wirklich reingekommen ist. Die letzten zweihundert Seiten habe ich in einem Rutsch durchgelesen und sie haben mich wieder daran erinnert, warum ich Bücher von Jojo Moyes so mag. Es war wieder etwas komplett anderes als ihre ersten beiden Bücher, aber trotzdem einfach toll. Ich liebe es, wie die Autorin es schafft, viele kleine alltägliche Dinge in ihre Bücher zu packen und einem irgendwie das Gefühl vermittelt, dass man mit in diesem Auto sitzt und quer durchs Land fährt. Ich finde es toll, wie mit Problemen umgegangen wird und das die Handlungen der Charaktere immer total gut nachzuvollziehen sind. Man weiß, dass das Leben in manchen Momenten einfach scheiße und in anderen wiederum wunderschön sein kann. Dieses Buch hat mir das aber noch einmal gezeigt. 

Kommentare:

  1. Tolle Rezi ♥
    Irgendwie dachte ich immer ,,ein ganzes halbes jahr" wäre der erste Band davon....jetzt weiß ich es wohl besser :D
    Vielleicht sollte ich das Buch auch mal lesen weil jeder davon so schwärmt
    LG Anna ♥

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    1. Dankeschön :)
      Nee, die Bücher sind alle allein stehend :)
      "Ein ganzes halbes Jahr" hat mir auch bis jetzt immer noch am besten gefallen.
      Liebe Grüße ♥

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  2. Ein ganzes halbes Jahr fand ich echt gut und vielleicht sollte ich mich auch einmal an dieses Buch trauen...:)

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    1. Ich finde, dass man es nicht wirklich vergleichen kann, aber es hat mir auf jeden Fall gut gefallen :)

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  3. Ich habe das Buch auch vor kurzem beendet und mir hat es - auch wenn es anders ist als "Ein ganzes halbes Jahr" sehr gut gefallen. Bin schon auf "Eine Handvoll Worte" gespannt - liegt schon auf meinem SuB ;)

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    1. Das hat mir auch wirklich gut gefallen. Es ist allerdings auch wieder komplett anders als die anderen beiden Bücher.
      Ich wünsche dir viel Spaß! :)

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