Donnerstag, 23. Mai 2013

[Rezension] Numbers: Den Tod im Blick


Taschenbuch: 363 Seiten
Verlag: Carlsen (2010)
Sprache: Deutsch
Preis: 8,95€
Buchreihe: Ja, 1 von 3


Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn sie markiert den Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird.  
Also meidet Jem Menschen. Doch dann lernt sie Spinne kennen - und ist glücklich, zum ersten Mal. Bis bei einem Trip zum Londoner Riesenrad etwas Schreckliches passiert: Um sie herum haben alle dieselbe Zahl...


Es gibt bestimmte Orte, wo wir uns rum treiben.


Nur als kleine "Warnung" vorne weg: Ich bin eigentlich gerade überhaupt nicht in Rezischreibstimmung, aber ich habe Angst, dass, wenn ich sie nicht gleich schreibe, zu viel verloren geht und das wäre ja noch schlimmer als eine mehr oder weniger misslungene Rezi. Aber nur, weil ich gerade nicht total begeistert bin, heißt das ja nicht, dass ich mir keine Mühe gebe ;)
Ich habe ja schon ziemlich viel gutes über das Buch gehört und habe mich daher auch darauf gefreut. Und dann habe ich ein paar Seiten gelesen und dachte so: Was ist das denn? Was ist mit der Sprache los? Damit, dass es hier so eine extreme Jugendsprache gibt, habe ich wirklich überhaupt nicht gerechnet und das hat dem "Lesegenuss" dann schon einen ziemlichen Dämpfer verliehen. Ich bin irgendwie einfach so ein, der es überhaupt nicht leiden kann, wenn ein Buch nicht vernünftig geschrieben ist. Und hier hat mich das wirklich extrem gestört. 
Dabei ist die Idee so toll, doch das hilft dem Buch leider auch nicht richtig. Die Umsetzung.. weiß ich auch nicht. Ich bin nicht so hundertprozentig davon überzeugt. Es war ganz nett. Die Geschichte war mir aber irgendwie zu oberflächlich und ich mochte die Protagonistin nicht wirklich. Ich konnte sie zwar verstehen, aber dann auch wieder nicht und das war so ein ewiger Zwiespalt, dass es mich am Ende einfach nur noch genervt hat. 
Das Ende war dann wieder besser, aber so richtig viel raushauen konnte es dann auch nicht. Meine Beschreibung hier ist jetzt wahrscheinlich viel negativer als die Bewertung. Als ich das Buch gerade fertig gelesen hatte, wollte ich es auch erst noch besser bewerten, aber jetzt, wo ich darüber nachgedacht habe, hat sich das geändert. 
Das Buch ist ja auch der erste Band einer Trilogie, aber irgendwie doch eine abgeschlossene Geschichte und ich werde den zweiten Band wohl eher nicht lesen.



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