Donnerstag, 29. November 2012

[Random] 20 Bücher, 20 Gedanken #15

Hallo ihr Lieben!
Ich dachte, ich mache mal wieder einen 20 Bücher, 20 Gedanken-Post, weil der letzte ja tatsächlich schon wieder einen Monat her ist oO. Unglaublich wie schnell die Zeit im Moment vergeht. Ich fiebere schon die ganze Zeit auf Weihnachten hin und bald ist schon der erste Advent und Dezember! :3 Und morgen soll es auch noch schneien, (obwohl ich davon noch nicht so richtig überzeugt bin) Ich finde es ja auch total ätzend, dass die Vorweihnachtszeit so stressig ist, weil man so viele Klausuren zu schrieben hat. Wir haben gerade vor zwei Wochen die letzte wiederbekommen und jetzt geht der Spaß schon wieder von vorne los :/ 
Naja, aber ich bin einfach froh, wenn ich die nächsten Wochen und vor allem die Matheklausur hinter mir habe. (Wie ich Mathe hasse, hasse, hasse! Gibt es da auch Mathehasser unter euch? :D Oder findet ihr Mathe gar nicht so schlimm? Früher habe ich auch Physik und Chemie gehasst, aber das habe ich glücklicherweise nicht mehr. Yes! :p) Okay, ich halt jetzt die Klappe. Eigentlich geht es ja nur darum:

#15 Das schlechteste Buch, das du während deiner Schulzeit als Lektüre gelesen hast

Das zu entscheiden ist mir eigentlich nicht schwer gefallen. Ich weiß noch genau wie verwirrend und total langweilig dieses Buch war und ich am Ende einfach nicht verstanden habe, wer tot ist und wer nicht. (Was irgendwie schon ziemlich traurig ist, oder? :D)






Wer weiß, ob sich Jim Hawkins auf dieses Abenteuer eingelassen hätte, wenn er geahnt hätte, in welche Gefahr ihn die geheimnisvolle Landkarte bringt, die er bei dem toten Käpten fand. So aber macht er sich auf zu jener Südseeinsel, auf der der Schatz des berüchtigten Piraten Flint vergraben sein soll. Mit von der Partie sind Doktor Livesey und der Squire sowie eine wenig vertrauenswürdige Mannschaft und der zwielichtige einbeinige Long John Silver. Schon fast am Ziel, bedroht eine Meuterei nicht nur das Gelingendes Unternehmens, sondern auch das Leben aller Beteiligten...









Ich war gerade selber geschockt als ich bei Amazon nach der Beschreibung gesucht und gesehen habe, wie gut es bewertet ist. Wie kommt das? :o Was ist nur mit den Menschen los? :D (Na ja, das frage ich mich im Moment sowieso ständig!)

Ja, dann ist mir eben noch ein zweites Buch eingefallen, was ich vor zwei Jahren gelesen habe. Und es war so furchtbar :D Es gibt ja Lektüren, die ganz okay sind und einem wenigstens irgendwie irgendwas bringen und dann ist es auch nicht so schlimm sie zu lesen. Aber wenn man sich einfach nur durchquälen muss, dann ist es einfach nur ätzend. Joa, das war zum Beispiel bei diesem Buch hier:







Hauke Haien ist ein begabter Autodidakt. Schon als Kind keimt in ihm der Gedanke, eines Tages einen neuartigen, flacheren Deich zu bauen, der dem Meer besser trotzen kann. Seine intellektuelle Überlegenheit hat indes eine Schattenseite: Hauke bleibt Außenseiter und wird gemieden. Er wird Kleinknecht des Deichgrafen und übernimmt das Amt schließlich selbst, als er die Tochter des verstorbenen Vorgängers heiratet. Nun endlich kann er sich seinen Lebenstraum erfüllen, den Neubau des Deichs. 










Und ich stelle geschockt fest, dass die Bewertungen bei Amazon ebenfalls ziemlich gut sind. Warum nur? :( Aber darauf sollte man sich ja eigentlich eh nicht verlassen. ;)

Ich werde nun noch weiter Englisch lernen, obwohl ich dafür eigentlich gar nicht richtig lernen kann, weil entweder man kann es oder nicht :D Tja, ja. Und außerdem hat mein Französischkurs morgen als einziger Nachmittagsunterricht und alle (!) anderen nicht :/ So gemein!

Dienstag, 27. November 2012

[Random] Buchzitate #6

"Whatever you are physically," he said, "male or female, strong or weak, ill or healthy - all those things matter lass than what you heart contains. If you have the soul of a warrior, you are a warrior. Whatever the color, the shape, the design of the shade that conceals it, the flame inside the lamp remains the same. You are that flame." He smiled then, seeming to have come back to himself, slightly embarrassed. "That's what I believe."

"Was auch immer du physisch bist," sagte er, "männlich oder weiblich, stark oder schwach, krank oder gesund - all diese Dinge zählen weniger als was dein Herz umfasst. Wenn du eine Kriegerseele hast, dann bist du ein Krieger. Unabhängig von der Farbe, der Form, der Gestaltung des Farbtons im Inneren bleibt die Flamme gleich. Du bist die Flamme." Er lächelte, und schien wieder zu sich gekommen zu sein, leicht verlegen. "Das ist, was ich glaube."

(frei übersetzt)

The Infernal Devices: Clockwork Angel, Cassandra Clare S. 289

"You mean that I shouldn't wring my heart out over some boy who will never care for me-"

"No!" Sophie said. "There are worse things than that. It's all right to love someone who doesn't love you back, as long as they're worth you loving them. As long as they deserve it."

"Du meinst, ich sollte mein Herz niemandem schenken, der sich nie um mich scheren wird-"

"Nein", sagte Sophie. "Es gibt schlimmere Dinge als das. Es ist in Ordnung jemanden zu lieben, der die Liebe nicht erwidert, solange er es wert ist von dir geliebt zu werden. Solange er es verdient."

The Infernal Devices: Clockwork Angel, Cassandra Clare S. 303

Sich einem anderen Menschen anzuvertrauen, ist im Grunde wie ein Spiel, bei dem man entweder alles verliert oder alles gewinnt. Der andere ist immer der Gegner, und genau so muss man ihn behandeln. Kein Spieler legt seine Karten offen auf den Tisch. Er behält sie in der Hand und wählt aus, welche er zuerst aufdeckt und welche er bis zum Schluss zurückbehält.

Whisper, Isabel Abedi S. 140

You've lived too long among us
to leave without a trace
you've lived too short to understand
a thing about this place

Du hast zu lange unter uns gelebt
um ohne eine Spur zu verschwinden
du hast zu kurz unter uns gelebt um
etwas über diesen Ort zu wissen

Der Märchenerzähler, Antonia Michaelis S. 7

Wisst ihr, man behauptet, dass Nazi-Deutschland auf Antisemitismus erbaut wurde, auf einem übereifrigen Führer und einer Nation von mit Hass überfütterten Heuchlern. Aber das alles hätte zu nichts geführt, wenn die Deutschen nicht eine ganz besondere Vorliebe gehabt hätten.
Etwas zu verbrennen.

Die Bücherdiebin, Markus Zusak S. 96

Sonntag, 25. November 2012

[Ich lese...] Die Bücherdiebin






Im Alter von neun Jahren hat Liesel schon vieles verloren. Ihren Vater, einen Kommunisten. Ihre Mutter, die ständig krank war. Ihren Bruder Werner - auf der Fahrt nach Molching zu den Pflegeeltern. Als der Bruder stirbt, gerät sie zum ersten Mal ins Blickfeld des Todes. Und sie stiehlt ihr erstes Buch - ein kleiner, aber folgenreicher Ausgleich für die erlittenen Verluste. Dann stiehlt sie weitere Bücher. Äpfel und Kartoffeln. Das Herz von Rudi. Das von Hans und Rosa Hubermann. Das von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.

[Rezension] Der Märchenerzähler



Gebundene Ausgabe: 447 Seiten
Verlag: Oetinger (Februar 2011)
Sprache: Deutsch
Preis: 16,95€
Buchreihe: Nein




SEINE LIPPEN WAREN KALT WIE SCHNEE

aber jenseits der Lippen lag Wärme von samtenem rotem Stoff, Stoff auf dem nächtlichen Decke eines Schiffes. Sie spürte seine Zunge und dachte an den Wolf.
Und wenn es wahr ist, dachte sie, wenn das Märchen wahr ist? Ein Genickschuss und ein tödlicher Biss in den Nacken. Alles stimmt. Und wenn ich einen Mörder küsse?


Blut.


Eigentlich lasse ich mir ja immer einen oder zwei Tage Zeit, um die Rezension für ein Buch zu schreiben, das ich gerade ausgelesen habe. Ich weiß nicht, warum es bei diesem hier anders ist. Kennt ihr das, wenn ihr in der Rezension versucht das, was das Buch euch mitgeben wollte, die Geschichte, die es erzählt hat, die Gefühle, die es in euch geweckt hat, weiterzugeben, aber nicht die richtigen Worte findet? Es gibt diese Bücher und dieses hier ist eines davon. 
Ich könnte schreiben, dass es alles hat: Drama, Liebe, Leidenschaft, Humor usw. Aber es würde hier nicht passen. Es passt einfach nicht, wenn ich das über dieses Buch schreibe. Weil es einfach anders ist. Man kann es nicht mit den anderen Büchern, die ich gelesen habe vergleichen. Mit keinem. Es ist so einzigartig und anders. Dieses Buch hat mich wirklich tief berührt. Ich meine, es gibt viele Bücher bei denen mir die Tränen kommen oder, die mich traurig machen, aber das hier hat mich irgendwie auf eine andere Weise berührt als diese Bücher. 
Ich war (oder bin immer noch), nachdem ich die letzte Seite gelesen habe, total aufgewühlt. Ich kann leider nicht sagen, warum, weil zu viel über die Geschichte sagen würde...
Genauso wenig möchte ich zu viel über die Charaktere sagen, weil ich glaube, dass dann ebenfalls zu viel über die Geschichte gesagt wird. Genauso wenig will ich darauf eingehen, warum der Titel "Der Märchenerzähler" so unglaublich gut passt.
Vielleicht kann ich aber ein bisschen etwas über Anna sagen. Anna ist die Protagonistin und am Anfang konnte ich irgendwie nicht so viel mit ihr anfangen und auch während des Buches konnte ich manche ihrer Handlungen nicht nachvollziehen bzw. hätte bestimmt anders gehandelt. Aber es hat mich nicht gestört. Es passt eben zu ihr. 
Der Schreibstil war ebenfalls sehr schön, fast poetisch. Am Anfang war ich ein wenig abgeschreckt, aber das hat sich im Laufe des Buches gelegt. Es war sehr packend und ich möchte unbedingt noch mehr Bücher von Antonia Michaelis lesen! 



+ Bonusfeder


Dienstag, 20. November 2012

[Rezension] Whisper



Taschenbuch: 275 Seiten
Verlag: Arena
Sprache: Deutsch
Preis: 7,99€
Buchreihe: Nein



Eine unwirkliche Stille liegt über Whisper, dem alten Haus, in dem Noa ihre Ferien verbringen soll. Das alte Gebäude birgt ein Geheimnis, über das niemand im Dorf spricht. Furcht und neugierige Erwartung führen Noa immer tiefer auf die Spur eines rätselhaften Verbrechens. Gemeinsam mit David nähert sich Noa der Wahrheit eines nie geklärten Mordes...


Als Kat singend von der waldumsäumten Bundesstraße in die schmale Zufahrtsstraße bog, sah Noa zum ersten Mal das Dorf.


Also erstmal fand ich es richtig gut, zur Abwechslung mal, ein deutsches Buch zu lesen. Ich kann nicht genau erklären, warum, aber man hat irgendwie schon einen gewissen Bezug zu den Dingen passieren. Beispielsweise, wenn die Charaktere Radio hören oder so und ein deutsches Lied gespielt wird oder, wenn sie ein deutsches Buch lesen, das man selbst auch schon gelesen hat. Das fand ich schön. 
Also am Anfang war ich ein bisschen... ich weiß auch nicht... skeptisch? Weil ich mit dem Anfang nicht so viel anfangen konnte, aber mir ist auch gleich am Anfang aufgefallen, wie gut Isabel Abedi die Umgebung und die Charaktere beschreibt. Denn das hat mir hier besonders gut gefallen. Also das war wirklich ein Highlight. Die Charaktere an sich sind auch wirklich gut ausgearbeitet und vielseitig. Auch die Nebenfiguren sind sehr tiefgründig und das hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte beinhaltet viele verschiedene Aspekte, die am Ende ein sehr interessantes Ende liefern. Also es ist alles sehr gut verknüpft und das hat mir auch gut gefallen. 
Ich weiß jedoch nicht genau, was mir gefehlt hat, dass ich dem Buch nicht die volle Punktzahl gebe. Ich kann mir das nicht erklären, aber das ist einfach so. 
Ich finde die Geschichte auch wirklich interessant. Am Anfang dachte ich ja irgendwie, dass es so die typische eine-Familie-zieht-in-ein-Haus-in-dem-es-spuckt-Geschichte ist, aber da habe ich mich zum Glück getäuscht. Ich habe das Buch ja "ausgewählt", weil ich mal etwas anderes lesen wollte und das ist es wirklich. Es ist zu keinem Moment kitschig, was mir auch sehr gut gefallen hat. Und jetzt bin im Nachhinein sehr froh, dass ich das Buch gelesen habe. 

Ich werde mir auch auf jeden Fall noch andere Bücher von Isabel Abedi kaufen. Isola steht auch schon ewig auf meiner Wunschliste. Naja, das hat ja jetzt nichts mit dem Buch zu tun :D






Montag, 19. November 2012

[Ich lese...] Der Märchenerzähler







SEINE LIPPEN WAREN KALT WIE SCHNEE

aber jenseits der Lippen lag die Wärme von samtenem rotem Stoff, Stoff auf dem nächtlichen Deck eines Schiffes. Sie spürte seine Zunge und dachte an den Wolf.
Und wenn es wahr ist, dachte sie, wenn das Märchen wahr ist? Ein Genickschuss und ein tödlicher Biss in den Nacken. Alles stimmt. Und wenn ich einen Mörder küsse?

Freitag, 16. November 2012

[Rezension] Totenmädchen


Taschenbuch: 311 Seiten
Verlag: cbj (2011)
Sprache: Deutsch
Preis: 7,99€
Buchreihe: Nein




Oxford, im Jahre 1650:

Namhafte Mediziner und junge Studenten versammeln sich im Haus des Apothekers Clarke, um der Sezierung einer Leiche beizuwohnen - der der 16-jährigen Anne Green, die wegen Kindstötung zum Tode verurteilt wurde. In Wahrheit wurde Anne vom Neffen ihres Dienstherrn verführt und dann sitzengelassen - doch die Wahrheit hatte vor Gericht niemand hören wollen. Stunden nach Annes Tod ist der junge Student Robert der erste, der es wahrnimmt: Annes Augenlider flattern. Sollte das Mädchen, das noch auf dem Schafott ihre Unschuld beteuert hatte, den Strang überlebt haben?


Als ich aufwache, ist es sehr dunkel.


Ich habe das Buch irgendwann mal auf einem anderen Bücherblog entdeckt, fand die Beschreibung wirklich interessant und setzte es dann auf meine Wunschliste. Und irgendwann habe ich es dann für wenig Geld bei eBay gekauft. 
Ich lese auch an sich relativ gerne so "alte" Geschichten. Ich weiß nicht, ob man das Buch wirklich alles historischen Roman bezeichnen kann... 
Auf jeden Fall kann ich schon mal am Anfang sagen, dass ich ziemlich enttäuscht bin. Irgendwie hatte ich mir unter dem Buch etwas anderes vorgestellt bzw. hatte gedacht, dass noch mehr passiert. Also, da ich ja die Beschreibung (wie man das ja normalerweise tut) gelesen habe, wusste ich schon ungefähr, was passiert. Nur leider, ist ungefähr hier nicht ganz richtig. Denn es passiert außer dem, was in der Beschreibung steht nichts. (Zumindest nicht viel.) Das Buch hat 311 Seiten und ist noch in zwei Teile aufgeteilt. Und der erste Teil, der ca. 270 Seiten lang ist, erzählt nur noch mal genau das, was in der Beschreibung steht. Das fand ich irgendwie enttäuschend. 
Ich meine es ist cool, dass das Buch auf einer wahren Geschichte beruht (also nicht direkt cool, die Geschichte ist nun wirklich alles andere als cool, aber ihr wisst schon, was ich meine) und es war interessant etwas mehr über die Zeit zu erfahren. Die Autorin hat die Geschichte auch wirklich gut geschrieben und verpackt, aber eigentlich ist nie etwas Überraschendes passiert.
Die Charaktere fand ich auch ganz gut, wobei mir Robert aber besser gefallen hat als Anne. Eine Zeit lang (im ersten Teil des Buches, wechseln sich Robert und Anne mit dem "Erzählen" ab) haben mich die Anne-Kapitel gestört. Also nicht direkt gestört, aber ich hätte lieber mehr über Robert erfahren. 
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war ziemlich flüssig, aber halt logischerweise der Zeit entsprechend. Das hat mich aber auch gar nicht gestört. 
Ich hatte auch eine Zeit lang darüber nachgedacht noch mehr Bücher von Mary Hooper zu lesen, weil sie ja doch relativ viel geschrieben hat, aber wenn mir das hier nicht so gut gefallen hat, ist das dann sinnvoll? 



Donnerstag, 15. November 2012

[Ich lese...] Whisper






Eine unwirkliche Stille liegt über Whisper, dem alten Haus, in dem Noa ihre Ferien verbringen soll. Das alte Gebäude birgt ein Geheimnis, über das niemand im Dorf spricht. Furcht und neugierige Erwartung führen Noa immer tiefer auf die Spur eines rätselhaften Verbrechens. Gemeinsam mit David nähert sich Noa der Wahrheit eines nie geklärten Mordes...

Sonntag, 11. November 2012

[Rezension] Die Beschenkte




Gebundene Ausgabe: 493 Seiten
Verlag: Carlsen (2009)
Sprache: Deutsch
Preis: 19,99€
Buchreihe: Ja, 1 von 3



Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist - sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie hat die Gabe des Tötens.

Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen.

Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten - und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar.


In diesen Verliesen herrschte vollkommene Finsternis, doch Katsa hatte einen Grundriss im Kopf.


Die Reihe hat mich schon ziemlich lange interessiert und als ich dann den ersten Teil dann bei Amazon für 3,20 € statt 19,99€ entdeckte, konnte ich einfach nicht widerstehen. Ich habe auch überlegt, ob ich "die Flammende" zuerst lesen soll, weil ja ein paar Leute gesagt haben, dass es dann leichter zu verstehen ist oder so, aber das Problem war es gar nicht.
Und als ich das erste Kapitel gelesen habe, dachte ich mir so: Mhhh, es ist irgendwie anders. Also das Buch.
Und das war toll. Ich habe irgendwie im Moment ziemlich die Nase voll von Büchern, die ständig die gleiche Handlung haben (obwohl sie das ja eigentlich gar nicht haben). Klingt irgendwie bescheuert, ich weiß. 
Auf jeden Fall mochte ich das Buch gerade weil die Protagonistin so anders ist. Sie ist nicht eingebildet und geht nicht am Ende auf eine Tanzveranstaltung auf der, der unerreichbare Typ sie irgendwie doch total anziehend findet und sie dann zusammen kommen und alles ist super. 
Am Anfang des Buches war ich allerdings zunehmend verwirrt. Es war gar nicht so einfach sich die sieben Königreiche mit den sieben Königen zu merken usw. Es hat eine Weile gedauert, bis ich in die Geschichte hinein gefunden hatte.
Es war eben einfach anders, aber trotzdem toll. Ich mochte Katsa sehr. Also ich mag sie immer noch. Ich mag sie, weil sie eben anders ist. Obwohl das nicht von Anfang an so war, weil sie mir ziemlich kühl vorkam. Aber so ist sie eben und das ist eben genau das, was ich als anders bezeichnet habe. Es war wirklich toll, dass ich das Buch genau zu diesem Zeitpunkt gelesen habe. 
Also die Geschichte an sich fand ich eigentlich schon ziemlich spannend. Also nicht sooo übertrieben, aber es war schon irgendwie aufwühlender. Ich habe sogar einmal davon geträumt. (Was mir irgendwie ein bisschen Sorgen gemacht hat, weil mir das noch nie passiert ist. Auch nicht bei Thrillern oder so, die ich dann vor dem Einschlafen gelesen habe.)
Der Schreibstil hat mir auch ziemlich gut gefallen. Er passt gut zu Katsa so ähnlich wie der Schreibstil bei Panem zu Katniss passt. Es ist irgendwie ein bisschen distanziert, daher kam es wohl auch, dass ich mich nicht ganz so gut mit den Charakteren identifizieren konnte bzw. konnte ich nicht so eine enge Bindung mit ihnen aufbauen.
An sich war das Buch aber sehr fesselnd und ich habe es trotz der relativ hohen Seitenzahl in einer Woche gelesen, obwohl die Schule wieder angefangen hat und ich eigentlich nicht soo viel Zeit hatte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich das Buch wirklich empfehlenswert ist und nicht so die 0815- Geschichte aber im positiven Sinne eben :)



Samstag, 10. November 2012

[Ich lese...] Totenmädchen






Oxford, im Jahre 1650:

Namhafte Mediziner und junge Studenten versammeln sich im Haus des Apothekers Clarke, um der Sezierung einer Leiche beizuwohnen - der der 16-jährigen Anne Green, die wegen Kindstötung zum Tode verurteilt worden war. In Wahrheit wurde Anne vom Neffen ihres Dienstherrn verführt und dann sitzengelassen - doch die Wahrheit hatte vor Gericht niemand hören wollen. Stunden nach Annes Tod ist der junge Student Robert der erste, der es wahrnimmt: Annes Augenlider flattern. Sollte das Mädchen, das noch auf dem Schafott ihre Unschuld beteuert hatte, den Strang überlebt haben?

Donnerstag, 8. November 2012

[Neuerscheinungen] Oktober 2012

Hallo ihr Lieben! Ich bin irgendwie diesen Monat etwas spät, aber ich lese diese Posts selbst total gerne, deshalb schreibe ich ihn jetzt trotzdem noch :)

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Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.











Haben Sie sich jemals gefragt, von welchen existentiellen Ängsten Clowns, Kassetten, Dinosaurier, Zombies, Schneemänner und Zimmerpflanzen geplagt werden? Und wie sie reagieren, wenn sie sich dem Unvermeindlichen stellen?










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Ich weiß nicht, ob ich einfach nicht mehr so "anfällig" für die Neuerscheinungen bin oder es sind einfach wirklich keine Bücher herausgekommen, die mich interessieren. "Rot wie das Meer" oder so spricht mich irgendwie nicht wirklich an... Im Moment habe ich sowieso überhaupt kein Geld mir irgendetwas zu kaufen :D

Dienstag, 6. November 2012

[Lesestatistik] Oktober 2012

Gelesene Bücher: 7

Shades of Grey 01: Geheimes Verlangen, E. L. James 602 Seiten
Der Sandmann, E. T. A. Hoffmann 42 Seiten
Die Chemie des Todes, Simon Beckett 430 Seiten
Black Dagger 01: Nachtjagd, J. R. Ward 263 Seiten
Das Tal 1.1: Das Spiel, Krystyna Kuhn 298 Seiten
The Infernal Devices: Clockwork Angel, Cassandra Clare 483 Seiten
The perks of being a wallflower, Stephen Chbosky 231 Seiten

Seitenzahl insgesamt: 2349
Seitenzahl pro Tag: 75,77
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Ich bin eigentlich ganz glücklich damit. Ich hätte natürlich noch mehr geschafft, aber in den Ferien... Naja und dann noch die Renovierung und so. Ist ja auch egal. Sieben ist für mich eigentlich ziemlich gut :)

Lieblingsbuch im Oktober:


Montag, 5. November 2012

[Rezension] The perks of being a wallflower



Taschenbuch: 232 Seiten
Verlag: Pocket Books (2009)
Sprache: Englisch
Preis: 9,95€
Buchreihe: Nein




Charlie is a freshman. And while he's not the biggest geek in the school, he is by no means popular. Shy, introspective, intelligent beyond this years yet socially awkward, he is a wallflower, caught between trying to live his life and trying to run from it. Charlie is attempting to navigate his way through uncharted territory: the world of first dates and mixed tapes, family dramas and new friends; the world of sex, drugs and the rocky horror picture show, when all one requires is that perfect song on that perfect drive to feel infinite. But Charlie can't stay on the sideline forever. Standing on the fringes of life offers a unique perspective. But there comes a time to see what it looks like from the dance floor.


Dear friend,
I am writing to you because she said you listen and understand and didn't try to sleep with that person at that party even though you could have.


Ich schieb die Rezension schon so lange vor mir her. Ich glaube, so lange habe ich noch nie eine Rezension vor mir her geschoben. Eigentlich schreibe ich die ja immer gleich, wenn ich das Buch zu Ende gelesen habe oder am nächsten Tag, wenn es abends war. Hier war es irgendwie anders, aber ich weiß nicht, warum. Vielleicht liegt es daran, dass die Schule wieder angefangen hat, aber das hat mich ja sonst auch nicht davon abgehalten :D
Nein, ich glaube einfach, dass das Buch zu gut ist, um eine halbwegs passende und angemessene Rezension zu schreiben. Ich habe von Anfang an gewusst, dass das Buch eines meiner Lieblingsbücher 2012 wird und mich einfach damit abgefunden. Ich weiß auch nicht, wie ich das erklären soll.
Charlie ist einfach so ein toller Charakter. Er hat Gedankengänge, die teilweise so eigen sind, man sich aber trotzdem total mit ihm identifizieren kann. Aber er ist nicht perfekt, absolut nicht und das macht ihn nur noch liebenswerter :)
Eigentlich habe ich ja immer irgendetwas zu dem Buch zu erzählen, aber hier ist es einfach so LEST ES, LEST ES, LEST ES. Weil manchmal kann man einfach nicht beschreiben, was an dem Buch so toll ist. Und ja, ich weiß, dass es gerade total gehypt wird, weil ja auch der Film bald rauskommt oder schon rausgekommen ist. Aber er ist es wert. Auf jeden Fall. Es ist nicht irgend so ein Hipster sonste-was-Buch. Wenn ihr versteht, wie ich das meine. Es ist etwas für jeden.
Gott, ich bin so hilflos und weiß nicht, was ich schreiben soll. Naja, ich suche ja aus allen Büchern immer Zitate raus und hier gab es einfach so viele, dass ich gar nicht erst angefangen habe, sie aufzuschreiben. Vielleicht mache ich das, wenn ich das Buch noch mal lese, denn das werde ich auf jeden Fall tun. Es ist es absolut wert.
(Und für die, die auch überlegen es auf Englisch zu lesen; tut es. Die Sprache ist überhaupt nicht schwer oder so und es ist halt nur die Umgangssprache, die manchmal ein bisschen schwierig ist, aber damit kommt man sehr schnell klar. Naja und die umgangssprachlichen Bezeichnungen für die Drogen kannte ich halt nicht, aber das hätte mir auch Sorgen gemacht sonst :D
Aber noch mal zum Schluss: LEST ES!



+ Bonusfeder


Freitag, 2. November 2012

[Ich lese...] Die Beschenkte





Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist - sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie hat die Gabe des Tötens.

Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen.

Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten - und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar.

 
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