Freitag, 31. August 2012

[New in] Nichts, was im Leben wichtig ist + Hex Hall: Wilder Zauber






"Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun." Mit diesen Worten schockiert Pierre alle in der Schule. Um das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren: Gerda muss sich von ihrem Hamster trennen. Auch Lis Adoptionsurkunde, der Sarg des kleinen Emil und eine Jesusstatue landen auf dem Berg der Bedeutung. Als Sofie ihre Unschuld und Johan seinen Zeigefinger opfern mussten, schreiten Eltern und Polizei ein. Nur Pierre bleibt unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich an ihm ...











Sophie Mercer ist eine Hexe. Doch die Sache mit der Magie klappt noch nicht so richtig. Als sie einer Mitschülerin helfen will, endet dies mit derart katastrophalen Folgen, dass ihre Mutter sie an die Hecate Hall schickt, ein Internat für junge Hexen, Gestaltwandler und Feen. Dort teilt sich Sophie ein Zimmer mit der einzigen Vampirin der Schule. Bald nach ihrer Ankunft versucht ein Trio dunkler Hexen, sie für ihren Zirkel zu gewinnen. Und Sophie verliebt sich Hals über Kopf in den traumhaft gut aussehenden Hexer Archer - den Herzensbrecher von Hecate Hall. Da werden auf dem Campus einige Hexen angegriffen, und der Verdacht fällt auf Sophies Zimmergenossin.





Dienstag, 28. August 2012

[Ich lese...] Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner






Kati ist mit Felix glücklich, aber nach fünf Jahren hat sich der Alltag in ihr Liebesleben geschlichen – und damit die Zweifel: Ist es überhaupt eine gute Idee, mit ihm alt werden zu wollen? Als sie Mathias kennen lernt und sich in ihn verliebt, wird Katis Leben plötzlich kompliziert. Und turbulent. Besonders, als sie von einer Straßenbahn erfasst wird und im Krankenhaus wieder zu sich kommt. Exakt einen Tag, bevor sie Felix das erste Mal begegnet ist – fünf Jahre zuvor.
Würden Sie alles genauso machen, wenn Sie die letzten fünf Jahre noch einmal leben könnten? Was würden Sie ändern?
Dieses Mal möchte Kati alles richtig machen – und sich für den richtigen Mann entscheiden.

[Rezension] Frostfluch





Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: IVI (20. August 2012)
Sprache: Deutsch
Preis: 14,99 €
Buchreihe: Ja, 2 von 4



Gwen Frost lebt. Noch. Denn die Schnitter des Chaos haben es auf sie abgesehen. Und deshalb muss Gwen an der Mythos Academy kämpfen lernen. Ihr Lehrer: der attraktive Logan Quinn, in den Gwen heimlich verliebt ist. Die Komplikationen sind allerdings vorprogrammiert, denn der Spartaner hat ihr bereits zu Anfang des Schuljahres das Herz gebrochen. Ein Skiausflug bietet ihr endlich die willkommene Abwechslung vom harten Training - dort lernt sie den umwerfenden Preston kennen. Bald wird jedoch klar, dass Gwen ganz andere Sorgen hat: Die Feinde der Mythos Academy sind ihr auch außerhalb des Campus auf den Fersen und setzen alles daran, Gwen zu töten. Und zu allem Überfluss scheint auch Preston nicht der zu sein, für den sie ihn hält …

Logan Quinn wollte mich umbringen.


 Ich war vom ersten Band ja ziemlich begeistert war. Es gibt ja nicht viele Academy-Romane, die wirklich gut sind. Aber bei diesem Buch finde ich es echt super. Naja, ich fand die Idee mit dieser Academy schon immer toll. Bei House Of Night zum Beispiel fand ich die Grundidee auch ziemlich gut, obwohl der Rest eher nicht so... toll ist. Aber darum geht es ja nicht.
Noch ein Punkt, der mich bei diesen Academy Romanen stört ist, dass am Anfang immer alle Dinge, die im ersten Teil passiert sind, wiederholt werden müssen. Das finde ich irgendwie unnötig. Ich meine, wenn man die Reihe gerne lesen möchte, sollte man doch vielleicht bei Band 1 anfangen, oder? Ein bisschen wiederholen ist ja auch in Ordnung, um wieder besser in die Geschichte hineinzufinden, aber doch nicht so viel. Es kam mir irgendwie so vor als würde die ersten fünfzig Seiten gar nicht wirklich was passieren... 
Das war dann aber auch das Einzige negative, das mir aufgefallen ist. Von dem Rest des Buches war ich mal wieder restlos begeistert! 
Es ist eigentlich fast alles wieder wie beim ersten Teil, Gwen ist mir immer noch total sympathisch. Logan ist einfach Logan. Und Daphne und Carson finde ich auch immer noch ziemlich cool. Die "neuen" Charaktere sind auch echt gut ausgearbeitet, finde ich.
Der Schreibstil war mir ja im ersten Teil glaube ich nicht wirklich negativ aufgefallen, oder? Ich weiß das gar nicht mehr so genau. Auf jeden Fall gab es hier ein paar Stellen, wo mir die Jugendsprache irgendwie Fehl am Platz vorkam, aber ich glaube damit muss man rechnen. Im Allgemeinen finde ich den Schreibstil aber echt gut. Er ist sehr flüssig und vor allem die Beschreibungen der Umgebung, die ich im ersten Teil schon so mochte, sind immer noch genauso toll :)
An sich war das Buch wieder viel zu schnell vorbei. Ich möchte so schnell es geht den nächsten Teil und wenn ich Glück habe, erscheint er ja auch schon in ein paar Monaten. Bitte. :D 
Ich würde jetzt mal ganz dreist sagen, dass wem der erste Teil gefallen hat, der hier auch gefällt. Und wem nicht, dann wohl eher nicht. Aber das muss ja immer noch jeder selbst für sich entscheiden.  






Montag, 27. August 2012

[Random] 20 Bücher, 20 Gedanken #11

 #11 Ein Buch aus deiner Kindheit


Herr Taschenbier ist ein ängstlicher Mensch. Er fürchtet sich vor seiner Zimmerwirtin, vor seinem Chef und überhaupt vor allen Leuten, die schimpfen und befehlen - bis ihm eines Samstags ein Sams über den Weg läuft und kurzerhand beschließt, bei ihm zu bleiben. Das Sams ist ein furchtloses, ja beinahe respektloses Wesen, das sich von nichts und niemandem einschüchtern lässt, das überall freche Bemerkungen macht und zurückschimpft, wenn andere schimpfen. Herrn Taschenbier ist das anfangs furchtbar peinlich und er versucht auf alle möglichen Arten, das Sams wieder loszuwerden. Aber seltsam: Je länger es bei Herrn Taschenbier bleibt, desto lieber gewinnt er das Sams. Und am Schluss wird aus dem braven, ängstlichen Herrn Taschenbier ein selbtbewusster Mensch, der gelernt hat, sich zu behaupten.
 
Hallöchen! :)

Ich habe hier mal wieder den nächsten Teil von 20 Bücher, 20 Gedanken für euch :p Irgendwie komisch, dass es erst - oder schon? - Teil 11 ist. Immerhin habe ich Anfang April damit angefangen. Naja, ist ja auch egal. Auf jeden Fall habe ich das Sams früher geliebt! Wirklich, ich habe alle Teile der Reihe verschlungen. Das war dann wahrscheinlich meine erste Buchreihe - noch vor den Wilden Hühnern sogar -, die ich gelesen habe. 
Und als ich eben recherchiert habe, welches der erste Teil der Reihe ist, was ja irgendwie ein bisschen peinlich ist, habe ich herausgefunden, dass der erste Teil 1973 herausgekommen ist. Da war ich echt überrascht, ich wusste ja, dass es das schon lange gibt, aber ich hätte nicht gedacht, dass das Erscheinungsdatum schon so lange her ist.

Freitag, 24. August 2012

[Ich lese...] Frostfluch







Gwen Frost lebt. Noch. Denn die Schnitter des Chaos haben es auf sie abgesehen. Und deshalb muss Gwen an der Mythos Academy kämpfen lernen. Ihr Lehrer: der attraktive Logan Quinn, in den Gwen heimlich verliebt ist. Die Komplikationen sind allerdings vorprogrammiert, denn der Spartaner hat ihr bereits zu Anfang des Schuljahres das Herz gebrochen. Ein Skiausflug bietet ihr endlich die willkommene Abwechslung vom harten Training - dort lernt sie den umwerfenden Preston kennen. Bald wird jedoch klar, dass Gwen ganz andere Sorgen hat: Die Feinde der Mythos Academy sind ihr auch außerhalb des Campus auf den Fersen und setzen alles daran, Gwen zu töten. Und zu allem Überfluss scheint auch Preston nicht der zu sein, für den sie ihn hält …

[Rezension] Thirteen Reasons Why




Deutscher Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Puffin (6. August 2009)
Sprache: Englisch
Preis: 7,90€
Buchreihe: Nein



 Als Clay Jensen eines Tages ein mysteriöses Päckchen vor seiner Haustür findet, ist er überrascht und weiß nicht, woher es kommen könnte. Er öffnet es und sieht, dass es sieben  Kassetten enthält. Clay hat keine Ahnung, was das zu bedeuten hat und spielt sie ab. Doch was er dann hört, schockiert ihn: Die Kassetten wurden von Hannah Baker besprochen, einer ehemaligen Mitschülerin, die sich erst vor zwei Wochen umgebracht hat.
Auf diesen Aufnahmen erzählt Hannah dreizehn Geschichten über dreizehn verschiedene Personen, denen sie die Schuld an ihrem Tod gibt. Und eine dieser Geschichten ist auch Clay gewidmet. 


"Sir?" she repeats. "How soon do you want it to get there?"


Ich habe von diesem Buch zum ersten Mal gehört als ein Mädchen aus meiner Klasse es in Deutsch bei einer Buchvorstellung präsentiert hat. Ich fand den Inhalt des Buches sehr interessant und sie war auch ziemlich angetan davon. Außerdem gibt es auch im Internet sehr viele positive Rezensionen darüber. Warum ich es auf Englisch lesen wollte, weiß ich nicht so genau. Vielleicht lag es daran, dass ich das englische Cover schöner finde als das deutsche - obwohl das ja eigentlich bei so gut wie allen Büchern so ist - oder weil ich mir sowieso vorgenommen habe, öfter Bücher auf Englisch zu lesen. Vom Verständnis her war es auch überhaupt kein Problem, aber irgendwie... fand ich es nicht ganz so gut wie viele andere.

Die beiden Hauptcharaktere Clay und Hannah werden wirklich gut beschrieben. Clay war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte seine Reaktionen auf Hannahs Geschichten bzw. die Kassetten gut nachvollziehen. Bei Hannah ist das irgendwie anders. Ich weiß nicht genau, woran es liegt und ich verstehe auch voll und ganz, dass sie in einer Menge sehr schlimmer Dinge verwickelt ist, aber ich verstehe nicht, wie man sie selbst so aufgeben kann. Außerdem könnte ich mir persönlich einfach niemals vorstellen mich umzubringen.

Das Buch ist so aufgebaut, dass Clay seine Geschichte erzählt, während er die Kassetten hört. Man hört sie also sozusagen mit ihm zusammen. Es ist sehr interessant und spannend die zwei Geschichten - die eine, die Hannah erzählt und Clays - aufeinander aufbauen und ineinander verknüpft sind. Eine weiterer Punkt, der mir an dem Buch gefallen hat, ist die Gewissheit, dass Hannah wirklich tot ist und man nicht die ganze Zeit mitfiebert und sie am Ende doch noch gerettet wird oder so. Naja, mitfiebern tut man irgendwie trotzdem. Ich war sehr gespannt, wie alles endet und habe trotz der Entgültigkeit noch irgendwie gehofft, dass sie sich doch nicht umbringt, obwohl das natürlich schwachsinnig war.




Donnerstag, 23. August 2012

[New in] Frostfluch







Gwen Frost lebt. Noch. Denn die Schnitter des Chaos haben es auf sie abgesehen. Und deshalb muss Gwen an der Mythos Academy kämpfen lernen. Ihr Lehrer: der attraktive Logan Quinn, in den Gwen heimlich verliebt ist. Die Komplikationen sind allerdings vorprogrammiert, denn der Spartaner hat ihr bereits zu Anfang des Schuljahres das Herz gebrochen. Ein Skiausflug bietet ihr endlich die willkommene Abwechslung vom harten Training - dort lernt sie den umwerfenden Preston kennen. Bald wird jedoch klar, dass Gwen ganz andere Sorgen hat: Die Feinde der Mythos Academy sind ihr auch außerhalb des Campus auf den Fersen und setzen alles daran, Gwen zu töten. Und zu allem Überfluss scheint auch Preston nicht der zu sein, für den sie ihn hält …





Hallöchen :)
Da ich ja vom ersten Teil der Reihe ziemlich angetan war, habe ich mir den zweiten gleich am Erscheinungstag bestellt. Ich hatte ihn zuerst bei Amazon auf meine Wunschliste gesetzt, dann aber bemerkt, dass es das Buch dort nur als gebundene Ausgabe gibt und war ziemlich verwirrt, weil der erste Teil aus Taschenbuch herausgekommen ist...
Dann habe ich in anderen Onlineshops gesucht und schließlich die Taschenbuchausgabe bei Thalia.de gefunden. 
Aber das ist irgendwie merkwürdig, oder? Warum gibt es das Buch bei Amazon nur als gebundene Ausgabe, obwohl der erste Teil doch als Taschenbuch herausgegeben wurde? Ist euch sowas auch schon mal passiert?

Dienstag, 21. August 2012

[Rezension] Seelen




Taschenbuch: 891 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag GmbH (August 2008)
Sprache: Deutsch
Preis: 9,95€
Buchreihe: Nein



Planet Erde, irgendwann in der Zukunft.
Sogenannte Seelen haben sich in den Körper der Menschen eingenistet und ihre Kontrolle übernommen. Als die Rebellin Melanie von der Seele Wanda in Besitz genommen wird, setzt sie alles daran, nicht aus ihrem Körper verdrängt zu werden. Denn Melanie hat ein Ziel: Sie will ihren Geliebten Jared wiederfinden. Melanies Gefühle sind so stark, dass Wanda immer mehr in ihren Bann gerät und sich aufmacht einen Mann zu suchen, den sie nicht kennt. Und den sie dennoch zu lieben scheint, mit Körper, Geist und Seele...


Der Heiler hieß Fords Deep Waters.


Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr gerade ein extrem gutes und besonderes Buch beendet habt, euch sofort an die Rezension dazu setzt, um allen zu zeigen wie toll und einzigartig es ist, euch aber beim besten Willen nichts einfallen will? Tja, in der Situation bin ich gerade.


Vielleicht fange ich am besten mal am Anfang an. Ich wollte dieses Buch schon ewig lesen. Es ist ja auch bereits vor vier Jahren herausgekommen. Oder war es noch länger her? Ich weiß es nicht. So und nachdem ich es mir dann gekauft hatte, hat es mich aus dem Regal angelächelt. Wochenlang. Kurz vor dem Urlaub habe ich beschlossen, es einzupacken. Wenn ich ehrlich bin hat mich die Seitenzahl schon ein wenig abgeschreckt. Aber ich dachte: Hey, im Urlaub hast du sowieso so viel Zeit zum Lesen. Dem war ja leider nicht so. Und als ich dann wieder zu Hause war und es endlich begonnen hatte, flogen die ersten Seiten nur so dahin, obwohl der Anfang gar nicht so gut waren. Nachdem ich die ersten 400 Seiten gelesen hatte, wurde es mir irgendwie zu viel. Keine Ahnung, warum. Wahrscheinlich weil ich so gut wie nie so dicke Bücher lese. Die letzten 400 Seiten habe ich aber dann gestern gelesen. Alle an einem Tag. Naja, wie auch immer. Ist ja auch egal. Das hat gar nichts mit dem Buch zu tun.

Okay, der Anfang. Den Anfang fand ich verwirrend. Ich hatte mit einer Freundin schon mal darüber geredet, weil sie es auf Englisch gelesen hat, doch sie hat mir empfohlen es auf Deutsch zu lesen, weil es doch ziemlich verwirrend ist, mit den zwei verschiedenen Personen und verschiedenen Gedanken in einem Kopf. Ich war von Anfang an "wachsam", um nichts zu verpassen und alles gleich zu verstehen. Und so schwer war es nicht. Nicht so schwer, wie ich gedacht hatte. Da die beiden Charaktere an sich so verschieden sind war es nach eine paar wenigen Seiten gar kein Problem mehr und ich musste nicht länger aufpassen oder darüber nachdenken.

Die Buchidee ist wirklich der Hammer. Die Idee, dass es Seelen bzw. Außerirdische gibt, die sich in die Köpfe von Menschen "einnisten" und die Kontrolle über sie übernehmen können ist ja irgendwie... nicht SO neu. Aber diese Seelen hier tun es mit guter Absicht. An sich sind sie durch und durch gut. Und viele Punkte, die die Seelen über die Menschen hervorbringen, stimmen. Menschen sind gefährlich und gewalttätig. Obwohl es natürlich genauso gut Ausnahmen gibt. Die gibt es immer. Aber wenn man sieht, was bei uns regelmäßig für furchtbare Dinge in den Nachrichten berichtet werden, kann ich es verstehen. Es gibt Genug Dinge auf der Erde, die absolut grausam und einfach unmenschlich sind.

Ich finde dafür, dass das Buch so viele Seiten hat, kommt es sehr schnell in Gang. Der Anfang ist zwar ein bisschen zäh, aber dann ist es plötzlich richtig spannend. Ich habe richtig mitgefiebert. Es war wirklich... super. Das passiert mir sonst nicht so leicht. Und ab einem bestimmten Zeitpunkt war es die ganze Zeit einfach perfekt. Es war nie, und damit meine ich wirklich nie, langweilig. Es gab niemals einen Teil in dem nichts passiert ist.  
Insgesamt ist das Buch voller Emotionen. Und es dreht sich auch nicht alles um eine Liebesgeschichte, wie es im Klappentext dargestellt wird. Es hat auch sehr viel mit Akzeptanz zu tun. Die Menschen, die versuchen eine Seele, einen Außerirdischen, zu akzeptieren. Das Buch beinhaltet aber auch Humor und viel Trauer. Es gab Stellen an denen ich laut auflachen musste, genauso wie Stellen an denen ich geweint habe.

Okay, jetzt die Charaktere. Sie sind perfekt. Wirklich. Sie sind sympathisch. (Manche mehr oder weniger.) Sie sind echt und sie haben einen unglaublichen Tiefgang. 
Wanda insbesondere war mir, obwohl sie doch eigentlich nicht menschlich sein sollte, zumindest nicht so menschlich, sehr sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie ist von Natur aus ein durch in durch guter, ehrlicher Mensch, der es versucht allen Recht zu machen.
Melanie ist ja eher das Opfer, da (immernoch) in ihrem Körper ist, aber keine Kontrolle mehr darüber hat. Sie ist wütend, versucht Wanda zu verdrängen und trotzdem ist sie gut. Sie schreckt zwar nicht vor Gewalt zurück, aber das liegt daran, dass sie um ihr Überleben kämpfen musste. Und das tut sie auch immer noch.
Jared mochte ich am Anfang sehr und kam mir in Melanies Erinnerung toll vor. Er ist dickköpfig und behält trotzdem immer die Kontrolle.
Jamie... Jamie... ja ich weiß nicht, was ich zu ihm sagen soll. Wie kann man ihn nicht mögen? Er ist einfach Jamie. Das kann man gar nicht anders beschreiben. :D
Es gibt noch so viele andere Charaktere und ich würde gerne noch auf viele eingehen, aber dann würde ich zu viel verraten und das will ich natürlich nicht.

Ich bin begeistert. Absolut begeistert. Das Buch hat einfach alles. Gefühl, Spannung, Humor, Sehnsucht, Hoffnung und was noch nicht alles. Definitiv mein Favorit. Ich kann es nur empfehlen.


+ Bonusfeder

[Ich lese...] Thirteen Reasons Why





 Als Clay Jensen eines Tages ein mysteriöses Päckchen vor seiner Haustür findet, ist er überrascht und weiß nicht, woher es kommen könnte. Er öffnet es und sieht, dass es sieben  Kassetten enthält. Clay hat keine Ahnung, was das zu bedeuten hat und spielt sie ab. Doch was er dann hört, schockiert ihn: Die Kassetten wurden von Hannah Baker besprochen, einer ehemaligen Mitschülerin, die sich erst vor zwei Wochen umgebracht hat.
Auf diesen Aufnahmen erzählt Hannah dreizehn Geschichten über dreizehn verschiedene Personen, denen sie die Schuld an ihrem Tod gibt. Und eine dieser Geschichten ist auch Clay gewidmet.

Sonntag, 19. August 2012

[Random] I ♥ your blog Award

Vielen lieben Dank an Vanessa vom Bücherparadies für den I ♥ your blog Award :) Das ist echt super lieb von dir und ich habe mich sehr, sehr gefreut!
Ich gebe den Award weiter an:






Donnerstag, 16. August 2012

[Random] 20 Bücher, 20 Gedanken #10

#10 Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst

Okay, eigentlich musste ich bei der Entscheidung nicht lange überlegen und mir ist sofort ein Buch eingefallen. Sogar mehrere. Aber die Mütter Mafia-Reihe habe ich schon mal empfohlen. Und die Edelsteintrilogie haben auch schon so viele gelesen. Deshalb dachte ich mir: Hey, warum nicht mal ein Buch vorstellen, das noch nicht so viele kennen? Gesagt getan, ich habe eine Zeit lang darüber nachgedacht und mir ist noch eine weitere Reihe eingefallen, doch die habe ich ebenfalls schon empfohlen. Und zwar spreche ich von der sisters-Reihe. Also, welches Buch empfehle ich dann? Dieses hier:


Carolin ist sechsundzwanzig - und ihre große Liebe gerade gestorben. Wirklich gestorben, nicht nur im übertragenen Sinne tot. In ihrer Trauer muss sie sich nun mit ihrem spießigen Exfreund um ein nicht gerade kleines Erbe streiten. Kein Wunder also, dass Caro sich das erste Mal in ihrem Leben betrinkt, zu einer Therapeutin geht und ein kleines Vermögen für Schuhe ausgibt. Und sich von Idioten umzingelt fühlt. Zum Glück ist Carolin in ihren schwärzesten Stunden nicht allein, und ihre besorgte Familie und ein ausgestopfter Foxterrier mit Namen "Nummer zweihundertdreiundvierzig" helfen ihr bei einem Neuanfang ...

Ich meine: Ich weiß, dass es wieder von Kerstin Gier ist, aber was soll's? Es ist einfach super. Super lustig. Und so wahr. Wirklich. Carolin spricht mir aus der Seele. Ich fühle mich auch oft genug von Idioten umzingelt. 

Joa, ich bin gerade so in Plauderlaune. Was macht ihr heute Abend so? Ich gucke gleich Remember Me. Und bin schon so gespannt. Ich hab ihn zwar im Kino gesehen, aber an viel erinnere ich mich nicht mehr. Nur noch, dass ich geheult habe. Hach, es ist so traurig. Aber auch so toll. Und ich weiß genau, dass ich wieder heulen werde, aber was soll's? :D Ich wünsche euch noch einen schönen *gucken gehen, welcher Tag heute ist* Donnerstagabend :)

Dienstag, 14. August 2012

[Rezension] Delirium



Gebundene Ausgabe: 409 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag GmbH (November 2011)
Sprache: Deutsch
Preis: 18,90€
Buchreihe: Ja, 1 von 3


Es ist jetzt vierundsechzig Jahre her, dass der Präsident und das Konsortium die Liebe als Krankheit identifiziert haben, und vor dreiundvierzig Jahren haben die Wissenschaftler ein Heilmittel dagegen entwickelt.


Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor deliria nervosa als schlimme Krankheit erkannt worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.


Das Thema des Buches hat mich von Anfang an angesprochen. Denn die Idee an sich, dass Liebe eine Krankheit ist, die zum Tod führt, ist gar nicht so schlecht. Hier wird sie natürlich komplett falsch angegangen, aber irgendwie ist schon etwas dran an den Symptomen und so. 
Etwas, das mir von Anfang an nicht so richtig gefallen hat, war der Schreibstil. Schon nach den ersten Seiten ist mir aufgefallen, dass er irgendwie "schwer" ist. Also nicht auf die Sprache, dass es schwer zu verstehen ist, sondern eher, dass es zäh ist und man es nicht so locker, leicht lesen kann. Die Vergleiche, von denen es mehr als genug gibt, fand ich irgendwie unpassend und merkwürdig. Und viele Beschreibungen der Umgebung waren meiner Meinung nach zu lang und zu ausführlich. Und trotzdem konnte ich mir die Umgebung bei manchen Orten nicht richtig vorstellen. Aber trotzdem fand ich die Orte an sich sehr schön. Zum Beispiel den Strand und die Natur. (Wisst ihr wie ich das meine?) 
Lena mochte am Anfang irgendwie nicht so richtig, aber ihre Entwicklung hat mir wirklich gut gefallen. Dafür war mir Hana von Anfang an sehr sympathisch. Genauso wie Grace. Manche andere Charaktere wären wir wahrscheinlich auch sympathisch gewesen, wenn bei ihnen der Eingriff nicht schon vorgenommen worden wäre. Wie zum Beispiel Raquel. Alex fand ich am Anfang irgendwie auch nicht so... Ich kann das nicht genau erklären, er wirkte irgendwie schwach, auf mich zumindest. Das hat sich aber dann mit der Zeit alles gelegt. Am besten gefallen hat mir das Ende. Also davon war ich wirklich geflasht. Wow. Damit habe ich gar nicht gerechnet. Und jetzt kann ich es natürlich kaum erwarten, bis der zweite Teil endlich rauskommt. (Was ja zum Glück gar nicht mehr so lang hin ist.)
Insgesamt ein gutes Buch mit tollem Ende, das aber noch Luft nach oben hat. Also ich bin vom Buch an sich gar nicht so begeistert, erst das Ende hat den Wow-Effekt für mich. Ich finde das ist aber noch ok, dafür, dass es der erste Teil ist. Dafür erwarte ich dann aber vom nächsten einfach mehr...




Montag, 13. August 2012

[Ich lese...] Seelen

Tja, weil ich es ja im Urlaub nicht geschafft habe, lese ich es jetzt und bin schon sehr gespannt darauf! :)




Planet Erde, irgendwann in der Zukunft.
Sogenannte Seelen haben sich in den Körpern der Menschen eingenistet und ihre Kontrolle übernommen. Als die Rebellin Melanie von der Seele Wanda in Besitz genommen wird, setzt sich alles daran, nicht aus ihrem Körper gedrängt zu werden. Denn Melanie hat ein Ziel: Sie will ihren Geliebten Jared wiederfinden. Melanies Gefühle sind so stark, dass Wanda immer mehr in ihren Bann gerät und sich aufmacht einen Mann zu suchen, den sie nicht kennt. Und den sie dennoch zu lieben scheint, mit Körper, Geist und Seele...

Sonntag, 12. August 2012

[Random] Wieder da! :)

So, hallihallo!
Ich bin wieder da :) Und habe jetzt 39 E-Mails, 295 Bloglovineinträge, Twitter und Facebook von zehn Tagen vor mir... Irgendwie etwas nervig, wenn bei so vielen Sachen angemeldet ist. Aber so ist das halt. Ich freue mich sehr darüber, dass ich wieder da bin. Der Urlaub war zwar sehr schön und so, aber zuhause eben auch. Gelesen habe ich dafür aber eher nicht so viel. Ich bin gerade auf Seite 298 von Delirium und Seelen habe ich gar nicht erst angefangen. Bei Delirium bin ich wahrscheinlich nicht so weit gekommen, weil ich mit dem Schreibstil nicht so gut klar kam oder auch immer noch nicht klar komme. Dazu gibt es aber noch Genaueres in der Rezi. Ich mache mich dann später noch daran alle Kommentare zu lesen und so.
Und immerhin habe ich ja auch noch fette drei Wochen Ferien :) An alle, die jetzt schon wieder zur Schule müssen: Ich wünsch' euch Glück, viel Erfolg und Durchhaltevermögen. Ich mag jetzt noch gar nicht an Schule denken und bin einfach froh, jetzt erstmal den ganzen Abend meine Ruhe zu haben :p

Freitag, 10. August 2012

[Random] 20 Bücher, 20 Gedanken #9

 #9 Welches Buch hat dich am meisten positiv überrascht?

Am meisten positiv überrascht hat mich - und das ist irgendwie ein bisschen ironisch, weil ich einen Teil der Reihe gerade erst beim letzten Teil von 20 Bücher, 20 Gedanken vorgestellt habe - Eine (Jeans) für vier. Das Buch hat meine Mutter mir irgendwann mal geschenkt. Zu Weihnachten, Geburtstag oder was auch immer. Ist auch bestimmt schon drei Jahre her. Ich habe es dann eine ganze Zeit vor mir her geschoben, weil ich (dank des Covers) ein bisschen abgeschreckt war. Ich dachte irgendwie eher an ein Kinderbuch als an ein wirklich gutes Jugendbuch. Naja, als ich es dann doch gelesen hatte, war ich eben total positiv überrascht, weil das Buch einfach total super ist. Es hat irgendwie alles: es ist lustig, total realistisch und beschäftigt sich auch mal mit Themen, die nicht so oft in Büchern "behandelt" werden. Also zumindest in denen, die ich bis jetzt gelesen habe. Ich kann euch die Reihe nur ans Herz legen. Und ich habe sie ja auch glaub ich schon mal empfohlen :p


Donnerstag, 9. August 2012

[Random] Buchzitate #2

Es gibt einem ein Gefühl der Macht, wenn man etwas beherrscht, womit man anderen schaden kann. Etwas beherrschen bedeutet Macht, so einfach ist das.

Die Bestimmung, Veronica Roth, S. 81


Der Verstand des Menschen kann jedes Unrecht entschuldigen, deshalb ist es so wichtig, dass wir uns nicht auf ihn verlassen.

Die Bestimmung, Veronica Roth, S. 104   


"Und deine Seite?", fragt er leise.
"Tut nur weh, wenn ich atme."
Er lächelt. "Darauf kannst du nicht gut verzichten."
"Peter würde wahrscheinlich eine Party schmeißen, wenn ich mit dem Atmen aufhörte."
"Tja", sagt er, "Ich würde nur hingehen, wenn es Kuchen gibt."

Die Bestimmung, Veronica Roth, S. 286 


Es war sicherlich nicht das Ende der Welt - besonders nicht im Hinblick auf die Dinge, die ihr in letzter Zeit passiert waren -, aber sie würde sich wirklich nicht allzu sehr sträuben, wenn ihr das Schicksal in Sachen Männer zur Abwechslung mal zulächeln würde.
"Was ist mit Max passiert?"
Cameron war überrascht, diese Stimme zu hören. Sie drehte sich um und sah Jack vor ihrem Tisch stehen.
Das Schicksal zeigte ihr offenbar lieber den Mittelfinger.

Für alle Fälle Liebe, Julie James, S. 144 


"Weil ich neugierig bin, wie sich das heute Abend alles entwickelt. Ich stand auf der Treppe, als Jack aufgetaucht ist. Und ich habe mitbekommen, wie du ihn angesehen hast, Cam."
Cameron warf ihre Hände frustiert in die Luft. "Wie soll ich ihn denn angesehen haben?" Egal wie, sie musste etwas dagegen tun.
Amy grinste. "Kennst du die Folge von Tom und Jerry, wo Tom seit Tagen nichts gegessen hat und sich vorstellt, dass Jerry wie ein Stück Schinken aussieht? Ungefähr so."

Für alle Fälle Liebe, Julie James, S. 178 


"Wir haben auch einst geglaubt, die Erde sei eine Scheibe und die Sonne kreist um uns. Die meisten Menschen begnügen sich damit, das zu glauben, was sie sehen. Eines Tages werden wir begreifen, dass die Zeit in Bewegung ist, dass sie sich wie die Erde dreht und nicht aufhört, sich auszudehnen."

Bis ich dich wiedersehe, Marc Levy, S. 36


"Wir sind eine Gattung, die fasziniert ist von der Forschung, die aber Angst hat, Neues zu entdecken."

Bis ich dich wiedersehe, Marc Levy, S. 37   

Mittwoch, 8. August 2012

[Rezension] Bis ich dich wiedersehe



Taschenbuch: 299 Seiten
Verlag: Knaur (1. Mai 2006)
Sprache: Deutsch
Preis: 8,95€
Buchreihe: Nein



Wer hat nicht schon davon geträumt, dass es irgendwo auf der Welt einen Seelengefährten gibt, der zu einem gehört und den es zu finden gilt? Als Jonathan, Kunstexperte aus Bosten und Spezialist für die Gemälde eines geheimnisumwitterten russischen Malers, die Londoner Galeristin Clara zum ersten Mal sieht, glaubt er zunächst, dass nur die gemeinsame Leidenschaft für Kunst sie zusammengeführt hat. Doch bald fragt er sich, ob sie sich wirklich zum ersten Mal begegnen. Beide sind davon überzeugt, dass sie sich bereits kennen - wenn nicht aus diesem Leben, dann aus einem früheren...


Jonathan, nennst du dich immer noch so?


Ich weiß nicht, was ich mit diesem Buch anfangen soll. Nachdem ich die ersten hunderfünfzig Seiten gelesen hatte, war ich fest davon überzeugt dem Buch fünf oder weniger Punkte zu geben. Ich hatte eigentlich keine Hoffnung mehr, dass es zum Ende hin noch besser wird. Aber das wurde es. Zwar nicht überwältigend, aber irgendwie... überraschend. Ich wusste zuerst überhaupt nicht, was ich von diesem Buch erwarten sollte und war schon ein wenig enttäuscht. Aber so schlecht ist es gar nicht. Es ist wahrscheinlich nur einfach nichts für mich. Das Thema mit dem Wiedergeborenwerden ist irgendwie nicht so mein Ding. Ich glaube daran nicht wirklich und vielleicht hat es mir deshalb nicht gefallen. Der Schreibstil an sich ist auch eher unpersönlich und ich habe zu fast keiner der Personen eine engere "Bindung" aufgebaut. Ich fand keinen besonders sympathisch. Trotzdem ist das Buch irgendwie traurig und tragisch, aber doch geht die Hoffnung bis zum Ende hin nicht verloren. Die letzten Seiten konnte mich irgendwie doch noch davon überzeugen, dass Buch nicht als total schlecht abzutun. 
Ich mochte die Beschreibungen der Umgebung, die Natur und, dass es so viel um Kunst ging, fand ich eigentlich auch gut. Es war irgendwie mal eine Abwechslung zu dem, was ich sonst lese. Zu dem Maler um den es hier ging, konnte ich allerdings schon eine Bindung aufbauen. Das war aber auch der Einzige. 
Insgesamt kein schlechtes Buch, aber einfach nichts für mich.



 
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