Sonntag, 9. Dezember 2012

[Rezension] Wie ein einziger Tag



Taschenbuch: 204 Seiten
Verlag: Heyne (2006)
Sprache: Deutsch
Preis: 7,95€
Buchreihe: Nein



Sie waren siebzehn, und der Sommer schien so unendlich wie ihre Liebe: aber als Allie mit ihrer Familie den verträumten Urlaubsort verlässt, verschwindet sie auch aus Noahs Leben, vierzehn Jahre lang. Dann aber will Allie, die inzwischen verlobt ist und kurz vor der Hochzeit steht, noch einmal den Mann sehen, den sie nie vergessen konnte.
Das Wiedersehen mit Noah wird für Allie zu einer Begegnung mit sich selbst und jener unwiderstehlichen Energie, die nur wahre Liebe birgt. Und dann erfährt diese wundervoll einfühlsame Geschichte eine ungeahnte Wendung...


Wer bin ich?


Ja, ich weiß, das Buch ist mega gehypt und mittlerweile hat es auch jeder gelesen oder den Film gesehen. Ich nicht. Ich bin irgendwie nicht so der Nicholas Sparks-Fan. Ich weiß auch nicht. Ich habe zwar schon ein "Das Leuchten der Stille", "Mit dir an meiner Seite" und "Nur mit dir" gesehen und sie haben mir alle gut gefallen, aber so richtig begeistern konnten sie mich irgendwie auch nicht... Ich frage mich woran das liegt. Wahrscheinlich bin ich einfach total genervt von dem Hype. Ich habe auch schon "Zeit im Wind" also das Buch zu "Nur mit dir" gelesen und das hat mir auch gut gefallen. Und man könnte sich jetzt fragen, warum ich mir dann noch zwei Bücher von Nicholas Sparks gekauft habe, wenn ich doch gar keine so richtige Lust habe, sie zu lesen.
Naja, jetzt zu diesem Buch: Ich wollte es nicht lesen und ich wollte es nicht mögen. Ich habe es mir nur genommen, weil ich dachte: Naja, liest du das jetzt schnell durch und danach kannst du dann irgendwas lesen, worauf du mehr Lust hast.
Aber ich lag so falsch. Es hat mir gut gefallen. Nicht so gut, wie die beiden Bücher, die ich davor gelesen habe, aber trotzdem gut. Es ist jedoch nichts für jemanden, der nicht gerne bei Büchern weint. Also ich weine  eigentlich auch nicht gerne, aber es stört mich auch nicht wirklich. Es freut mich immer, wenn ein Buch mich zu Tränen rühren kann und ich finde, vor allem, wenn das Buch nur 200 Seiten hat und man ja meinen sollte, dass man keine richtige Bindung zu den Charakteren aufbauen kann, aber das stimmt nicht. Ich musste sogar schon das erste mal auf den ersten fünfzig Seiten weinen, was mir wirklich noch nie passiert ist. Vor allem, weil es noch nicht mal traurig war, sondern einfach, weil es um Erinnerungen geht. Mit sowas kriegt man mich ja auch irgendwie immer. Ich finde es viel schlimmer, wenn jemand stirbt etc. und man sich an die schönen Dinge erinnert, die man zusammen erlebt hat, als den Fakt, dass die Person nicht mehr da ist. Ich weiß nicht, ob andere das nachvollziehen können, aber bei mir ist das so. Die Charaktere haben mir beide sehr gut gefallen und ich war überrascht, wie viel in diesem Buch drinsteckt. Was soll man dazu noch sagen? Der Hype ist verdient, aber ich hasse ihn trotzdem. Ich liebe es, wenn man Bücher entdeckt, die gerade nicht so gehypt sind. Vielleicht sind ja unter euch auch Menschen, die diesen Hype langsam nicht mehr ertragen können. Ich meine, natürlich liebe ich es, mich über das Internet mit anderen über Bücher auszutauschen, aber manchmal geht einem das ganze Gehype schon auf die Nerven.
Wie auch immer. Wer es noch nicht gelesen hat, sollte es tun, aber, wenn er nicht will, kann ich das auch verstehen. War bei mir ja auch so. ;)



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