Sonntag, 7. Oktober 2012

[Rezension] Shades of Grey- Geheimes Verlangen



Taschenbuch: 602 Seiten
Verlag: Goldmann
Sprache: Deutsch
Preis: 12,99€
Buchreihe: Ja, 1 von 3



Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und ebenso unverschämt selbstbewussten wie attraktiven Unternehmer Christian Grey bei einem Interview für ihre Uni-Zeitung kennen. Und möchte ihn eigentlich schnellstmöglich wieder vergessen, denn die Begegnung mit ihm hat sie zutiefst verwirrt. So sehr sie sich aber darum bemüht: Sie kommt von ihm nicht los. Denn Christian hat etwas in ihr berührt, das sich seitdem nicht mehr verdrängen lässt. Und als Christian einige Zeit später wieder vor ihr steht, kann sie nicht anders, als ihren Gefühlen nachzugeben und sich mit ihm in seiner Wohnung zu treffen. Von da an ist nichts mehr wie zuvor. Denn Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe – in eine Welt, vor der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht …


Frustriert betrachte ich mich im Spiegel.


Mhh... also warum habe ich es gelesen? Es ist nicht direkt so, dass ich es bereue, aber wenn ich mit meinem Ich vor einer Woche sprechen könnte, würde ich mir doch dazu raten, ein anderes Buch zu lesen. Ich meine, es hat mich zwar nur eine Woche "gekostet", aber trotzdem muss man es nicht gelesen haben. Es ist ja schon vor relativ langer Zeit herausgekommen. Also Ende Juni. Und ich hatte zu der Zeit schon darüber nachgedacht, ob ich es lese oder nicht. Eigentlich dachte ich nämlich soo schlimm kann es ja nicht sein (Im Bezug auf versaute und Sadomasoszenen). Ich hätte es wahrscheinlich nicht gelesen, wenn eine Freundin meiner Mutter es ihr nicht ausgeliehen hätte. Also ich habe kein Geld dafür ausgegeben und darüber bin ich auch ziemlich froh :D. 
Als ich mit dem Buch angefangen habe, war die Stimmung irgendwie ziemlich abschreckend. Und bedrückend. Aber ich habe mich eigentlich schnell daran gewöhnt. 

Mein eigentliches Problem an dem Buch ist einfach, dass es keine richtige Handlung hat. Ich will natürlich auch nicht zu viel verraten, aber es dreht sich so gut wie die ganze Zeit nur um den Sex, den die beiden haben und ich will jetzt auch nicht prüde klingen oder so und an sich fand ich es auch nicht schlimm. Es war nur irgendwie langweilig. 

Die Charaktere an sich also Christian und Ana sind ziemlich gut ausgearbeitet. Genauso wie Kate, Anas Mitbewohnerin. Das ist auch mein Lieblingscharakter :) Tiefgründig sind alle ja schon irgendwie, aber es ist einfach nicht mein Fall. Ana ist zwar nicht das kleine Dummchen, wie ich es am Anfang dachte und ich eigentlich sogar ganz cool, ABER (schon wieder) ja, ich weiß nicht, wie ich das erklären soll. Es ist irgendwie keine schöne Liebesgeschichte, es ist nicht besonders spannend, es hat kaum eine Handlung und... ja. Der einzige Grund, warum ich eigentlich weitergelesen habe, ist der, dass ich wissen wollte, warum Christian so ist, wie er ist. Was mit ihm nicht stimmt und wie das passiert ist.  
Den Schreibstil fand ich gar nicht so schlecht, wie alle gesagt haben. An sich konnte man es ziemlich gut lesen. Es hat sich eigentlich an keiner Stellte hingezogen. Sonst hätte ich auch wahrscheinlich noch viel länger gebraucht. Es hat ja immer 600 Seiten. 

Also die Bewertung fällt dementsprechend auch nicht allzu rosig aus. Das Ende hat zwar noch ein bisschen was herausgehauen, aber ich komme wohl nicht über 3 1/2 Federn hinaus. Ich werde auch den zweiten Teil wahrscheinlich nicht lesen, aber meine Mutter hat mir angeboten zu erzählen, was noch so passiert. Der zweite Teil soll ja auch nicht besonders gut sein....



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