Sonntag, 30. September 2012

[Random] Buchzitate #4

Manchmal kam ihm das Leben vor wie eine einzige Reihe von Versuchen, sich zu beherrschen. Alles, was gut war am Kindsein, gewöhnte man sich mühsam und unter Schmerzen ab. Um irgendwann mit leeren Händen dazustehen und erwachsen zu sein. Bert nahm sich vor, seine Kinder davor zu schützen. Falls das überhaupt möglich war.

Der Mädchenmaler, Monika Feth S. 300

"Alles ist egal", schrie er eines Tages. "Denn alles fängt nur an, um aufzuhören. In demselben Moment, in dem ihr geboren werdet, fangt ihr an zu sterben. Und so ist es mit allem."

Nichts, was im Leben wichtig ist, Janne Teller S. 11


"Die Erde ist vier Milliarden sechshundert Millionen Jahre alt, aber ihr werdet höchstens hundert!", rief er an einem anderen Tag. "Das Leben ist die Mühe überhaupt nicht wert."

Nichts, was im Leben wichtig ist, Janne Teller S. 11


"Das Ganze ist nichts weiter als ein Spiel, das nur darauf hinausläuft, so zu tun als ob - und eben genau dabei der Beste zu sein."

Nichts, was im Leben wichtig ist, Janne Teller S. 11


Die Schule war so grau und hässlich und eckig, dass es mir fast den Atem verschlug, und es war plötzlich so, als wäre die Schule das Leben, und so sollte das Leben doch nicht aussehen, aber das tat es trotzdem.

Nichts, was im Leben wichtig ist, Janne Teller S. 13-14


"Wir können uns nicht beschweren, weder bei Eskildsen noch beim Rektor oder irgendwelchen anderen Erwachsenen, denn wenn wir uns über Pierre Anthon im Pflaumenbaum beschweren, müssen wir erzählen, warum wir uns beschweren. Und dann müssen wir erzählen, was Pierre Anthon sagt. Und das können wir nicht, denn die Erwachsenen wollen nicht hören, dass wir wissen, dass nicht wirklich etwas etwas zu bedeuten hat und dass alle nur so tun als ob."

Nichts, was im Leben wichtig ist, Janne Teller S. 17

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