Freitag, 24. August 2012

[Rezension] Thirteen Reasons Why




Deutscher Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Puffin (6. August 2009)
Sprache: Englisch
Preis: 7,90€
Buchreihe: Nein



 Als Clay Jensen eines Tages ein mysteriöses Päckchen vor seiner Haustür findet, ist er überrascht und weiß nicht, woher es kommen könnte. Er öffnet es und sieht, dass es sieben  Kassetten enthält. Clay hat keine Ahnung, was das zu bedeuten hat und spielt sie ab. Doch was er dann hört, schockiert ihn: Die Kassetten wurden von Hannah Baker besprochen, einer ehemaligen Mitschülerin, die sich erst vor zwei Wochen umgebracht hat.
Auf diesen Aufnahmen erzählt Hannah dreizehn Geschichten über dreizehn verschiedene Personen, denen sie die Schuld an ihrem Tod gibt. Und eine dieser Geschichten ist auch Clay gewidmet. 


"Sir?" she repeats. "How soon do you want it to get there?"


Ich habe von diesem Buch zum ersten Mal gehört als ein Mädchen aus meiner Klasse es in Deutsch bei einer Buchvorstellung präsentiert hat. Ich fand den Inhalt des Buches sehr interessant und sie war auch ziemlich angetan davon. Außerdem gibt es auch im Internet sehr viele positive Rezensionen darüber. Warum ich es auf Englisch lesen wollte, weiß ich nicht so genau. Vielleicht lag es daran, dass ich das englische Cover schöner finde als das deutsche - obwohl das ja eigentlich bei so gut wie allen Büchern so ist - oder weil ich mir sowieso vorgenommen habe, öfter Bücher auf Englisch zu lesen. Vom Verständnis her war es auch überhaupt kein Problem, aber irgendwie... fand ich es nicht ganz so gut wie viele andere.

Die beiden Hauptcharaktere Clay und Hannah werden wirklich gut beschrieben. Clay war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte seine Reaktionen auf Hannahs Geschichten bzw. die Kassetten gut nachvollziehen. Bei Hannah ist das irgendwie anders. Ich weiß nicht genau, woran es liegt und ich verstehe auch voll und ganz, dass sie in einer Menge sehr schlimmer Dinge verwickelt ist, aber ich verstehe nicht, wie man sie selbst so aufgeben kann. Außerdem könnte ich mir persönlich einfach niemals vorstellen mich umzubringen.

Das Buch ist so aufgebaut, dass Clay seine Geschichte erzählt, während er die Kassetten hört. Man hört sie also sozusagen mit ihm zusammen. Es ist sehr interessant und spannend die zwei Geschichten - die eine, die Hannah erzählt und Clays - aufeinander aufbauen und ineinander verknüpft sind. Eine weiterer Punkt, der mir an dem Buch gefallen hat, ist die Gewissheit, dass Hannah wirklich tot ist und man nicht die ganze Zeit mitfiebert und sie am Ende doch noch gerettet wird oder so. Naja, mitfiebern tut man irgendwie trotzdem. Ich war sehr gespannt, wie alles endet und habe trotz der Entgültigkeit noch irgendwie gehofft, dass sie sich doch nicht umbringt, obwohl das natürlich schwachsinnig war.




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