Mittwoch, 25. Juli 2012

[Rezension] Erebos



 
Taschenbuch: 486 Seiten
Verlag: Loewe Verlag
Sprache: Deutsch
Preis: 9,95€
Buchreihe: Nein




In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und - wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise.
Auch Nick ist süchtig nach Erebos, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen.



 Es beginnt immer nachts.



Okay gut. Fangen wir am besten Mal mit der Aufmachung des Buches an. Die hat mich nämlich schon im Buchladen sofort angesprochen und war auch mit der Grund, warum ich es mir gekauft habe. Es stand zwar schon länger auf meiner Wunschliste, aber die Aufmachung war letztlich der ausschlaggebene Punkt. Also erstmal dieses schwarze Auge, das einerseits so aussieht als beobachte es einen und andererseits einfach nur böse und bedrohlich aussieht. Das passt einfach perfekt zum Buch und der Geschichte.
Auch mich hat "Erebos", also das Computerspiel, von Anfang an begeistert. Die Beschreibungen der Umgebung und der Charaktere, die noch zusätzlich von Musik untermalt wird, ist einfach super. Das Spiel ist total mitreißend und ich muss zugeben, dass ich es auch gerne einmal gespielt hätte, obwohl ich eigentlich nicht so der Typ dafür bin. 
Die Hauptperson Nick mochte ich am Anfang nicht so gerne, aber nach und nach war er mir dann doch irgendwie sympathisch. Genauso wie Jamie und Emily natürlich.
Das Einzige, was mich ein bisschen gestört hat, ist das die Spannung ein wenig zu kurz gekommen ist, finde ich. Da das Buch ja eigentlich ein Thriller sein soll, dachte ich irgendwie, dass etwas "Schlimmeres" passiert. Natürlich ist das, was passiert ist nicht harmlos, aber irgendwie hatte ich eher an einen Anschlag oder so etwas in der Art gedacht und nicht an das was dann letzlich passiert ist.
Den Schreibstil von Ursula Poznanski fand ich total super. Er war flüssig und lebendig. Und auf eine gewisse Weise total realistisch.
(Ein weiterer Pluspunkt war noch, dass es in London spielt :p)





1 Kommentar:

  1. Ich finde das Buch fantastisch :D
    Zwischendurch habe ich mich immer gefragt ob das Buch genauso süchtig macht wie das Spiel um dass es geht *lach*

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