Montag, 18. Juni 2012

[Rezension] Die Chirurgin




Taschenbuch: 414 Seiten
Verlag: blanvalet (2004)
Sprache: Deutsch
Preis: 8,95€
Buchreihe: Ja, 1 von 9


In Boston dringt ein Unbekannter nachts in die Wohnungen von allein stehenden Frauen ein, unterzieht sie einem gynäkologischen Eingriff und tötet sie. Die einzige Spur führt Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli zu der jungen Chirurgin Catherine Cordell, die drei Jahre zuvor nach ähnlichem Muster überfallen wurde, den Täter aber in Notwehr erschoss. Und bald wird klar, dass Catherine erneut zur Zielscheibe eines psychopathischen Mörders geworden ist... 


  Heute werden sie ihre Leiche finden.



Wow, wow, wow. Das ist mit Abstand das beste Buch, das ich seit Langem gelesen habe und die Rezensionen zu richtig guten Büchern sind ja wohl am allerschwersten zu schreiben, oder? Ich versuche es trotzdem mal.
Man hat es ja wahrscheinlich schon an der Zeit erkannt, in der ich das Buch durchgelesen haben. Ich meine, ich habe erst am Samstag angefangen und habe es jetzt schon durch. Echt krass. Dabei hat es 400 Seiten.
Naja, also jetzt aber zum Buch.
Ich bin irgendwie ... stolz, froh... keine Ahnung, sagen zu können, dass ich diesem Buch als erstes auf meinem Blog fünf Herzen gebe. Und zwar volle fünf Herzen. 
Es stimmt einfach alles. Es ist von Anfang an spannend. Es war sogar so, dass ich nach den ersten Kapiteln irgendwann abends aufgehört habe zu lese, damit ich mich nicht so sehr hineinsteigere und ruhig schlafen kann. Klingt komisch, war aber so. Es war einfach so realistisch. Echt unglaublich. 
Die Charaktere sind auch absolut super. Alle sind total gut ausgearbeitet. 
Vor allem der Detective Thomas Moore ist mir sympathisch. Vor allem am Ende. Ich habe mich total gefreut, als er Catherine dann doch noch geheiratet hat.  
Jane Rizzoli irgendwie nicht so, aber darum geht es bei ihr auch gar nicht. Ich kann ihre Handlungen und Gedanken gut nachvollziehen. Und habe mich ab und zu gefragt, ob es wirklich so ist, dass man als Frau unter Männern keine Chance hat. Mir war das irgendwie nie so bewusst, aber so wie es hier beschrieben wird ist es durchaus einleuchtend.
Der Mörder als Hoyt ist einfach total krank, aber das ist auch so gut herausgearbeitet, dass man es irgendwie nachvollziehen kann. Ich finde es irgendwie interessant, wie er versucht seine Taten anhand der Mythologie zu ... rechtfertigen? (Kann man eigentlich auch nicht so richtig sagen, aber ich hoffe, ihr wisst, was ich meine) Er gibt sich als total kalt, aber am Ende, das ich sehr gut fand, um die Geschichte abzuschließen, stellt man fest, dass er doch nicht so gefühlskalt ist und, dass er immer noch schwer daran zu tragen hat, dass er Capra erschießen musste.   
Catherine ist auch total super. Also am Anfang fand ich sie total unsympathisch, aber im Laufe der Zeit konnte ich sehr gut nachvollziehen, weswegen sie die ganze Zeit so abweisend war. 

Der Schreibstil ist auch absolut super. Genauso, wie er bei einem Krimi sein sollte. Die Seiten flogen, ganz im Gegensatz zur Teeprinzessin, nur so dahin. Ich konnte das Buch teilweise gar nicht aus der Hand legen. Nicht selten, war das Ende des aktuellen Kapitels schon so spannend, dass man unbedingt weiterlesen musste. MUSSTE. Es war einfach absolut super. Ich bin immer noch total begeistert und freue mich schon sehr auf den nächsten Teil! 



1 Kommentar:

  1. Huhu, ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich deine Rezi auf meinem Blog verlinkt habe. Und zwar genau hier:

    http://nellysleseecke.blogspot.com/2015/09/die-chirurgin-von-tess-gerritsen.html

    Liebste Grüße, Nelly

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